Pech gehabt

Mann telefoniert am Steuer - doch Polizei hält ihn wegen anderem Grund an

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Aufgemotzte Autos im Straßenverkehr: Selten aber oft sehenswert.

Ein 20-Jähriger wird mit seinem Smartphone am Steuer erwischt. Doch Verkehrspolizisten ziehen den jungen Mann wegen einem schlimmeren Delikt aus dem Verkehr.

Eigentlich wollten die Polizeibeamten Smartphone-Sünder aus dem Verkehr ziehen. An einer Bundesstraße bei Lüdenscheid kontrollierten sie, wer alles das Handy am Ohr hatte. Ein 20-Jähriger telefonierte – aber nicht nur deshalb winken ihn die Beamten raus.

GTI hinterlässt Schleifspuren auf der Straße

Vor allem die ungesunden Geräusche, die das Auto von sich gab, waren den Polizisten verdächtig. Das berichtet das Portal Autobild. Der Grund war schnell gefunden: Der Golf GTI war massiv tiefergelegt. Zwischen den Unterboden des Wagens und den Asphalt passte nicht mal eine Daumenlänge! Stellenweise betrug der Abstand sogar weniger als vier Zentimeter.

So wenig Platz ist zwischen Karosserie und Straße.

Mehr zum Thema Tuning: Ein wahres Monster auf der Straße.

Diese fast fehlende sogenannte Bodenfreiheit hatte zur Folge, dass das Auto beim Fahren die Straße berührte. Doch das war dem jungen Fahrer egal, er heizte unter Schleifgeräuschen durch die Straßen rund um Lüdenscheid.

GTI nicht verkehrssicher

Die Polizei beschlagnahmten den Poser-Golf und brachten ihn zur technischen Prüfstelle. Die Sachverständigen dort waren nicht nur geschockt über die vielen Kratz- und Aufsetzspuren: Der 20-jährige Fahrer hat auch eine Klappenauspfuffanlage eingebaut, vermutlich damit der Motor noch lautere Geräusche machen kann.

Die Bilanz der Autoexperten: Der aufgemotzte Golf GTI ist nicht verkehrssicher!

Der Jungspund muss jetzt 350 Euro Strafe zahlen. Der Fahrzeughalter – sein Vater – bekommt eine Anzeige. Wenn er um die Tuning-Künste seines Sprosses gewusst hat auf jeden Fall zurecht.

jg

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Schleudergefahr: So reagieren Sie bei schwierigen Straßen-Verhältnissen richtig

Waterworld: Mit Hilfe von Wasser und verschiedenen Untergründen lassen sich unter anderem nasse bis eisglatte Straßenbeläge und Hindernisse simulieren. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Waterworld: Mit Hilfe von Wasser und verschiedenen Untergründen lassen sich unter anderem nasse bis eisglatte Straßenbeläge und Hindernisse simulieren. © Klaus-Dietmar Gabbert / dpa
Wasser marsch: Die plötzlich auftauchenden Wasserfontänen simulieren ein Hindernis, das es zu umschiffen gilt. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Wasser marsch: Die plötzlich auftauchenden Wasserfontänen simulieren ein Hindernis, das es zu umschiffen gilt. © Klaus-Dietmar Gabbert / dpa
Quergestellt: Auf der Dynamikplatte kann das Ausbrechen des Hecks simuliert werden. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Quergestellt: Auf der Dynamikplatte kann das Ausbrechen des Hecks simuliert werden. © Klaus-Dietmar Gabbert / dpa
Freiraum für Fehler: Bei einem Fahrsicherheitstraining lassen sich die Manöver dank großer Auslaufzonen sicher üben. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Freiraum für Fehler: Bei einem Fahrsicherheitstraining lassen sich die Manöver dank großer Auslaufzonen sicher üben. © Klaus-Dietmar Gabbert / dpa
Voll in die Eisen: Notbremsübungen auf Fahrbahnen mit verschieden griffigen Untergründen gehören zum Trainingsprogramm. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Voll in die Eisen: Notbremsübungen auf Fahrbahnen mit verschieden griffigen Untergründen gehören zum Trainingsprogramm. © Klaus-Dietmar Gabbert / dpa
Pylonenwalzer: Auf trockener Straße wird auch das Umrunden eines abgesteckten Slalom trainiert. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Pylonenwalzer: Auf trockener Straße wird auch das Umrunden eines abgesteckten Slalom trainiert. © Klaus-Dietmar Gabbert / dpa
Übungssache: Es braucht ein paar Durchgänge, bis der Slalom flüssig gefahren werden kann, ohne die Hütchen umzustoßen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Übungssache: Es braucht ein paar Durchgänge, bis der Slalom flüssig gefahren werden kann, ohne die Hütchen umzustoßen. © Klaus-Dietmar Gabbert / dpa
Übung "mit doppelten Boden": Wie reagiert das Auto, wenn es zwischen verschieden griffigen Fahrbahnteilen bremsen muss? Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Übung "mit doppelten Boden": Wie reagiert das Auto, wenn es zwischen verschieden griffigen Fahrbahnteilen bremsen muss? © Klaus-Dietmar Gabbert / dpa
Verschärfte Bedingungen: Slalomfahren auf rutschigem Terrain braucht einiges an Übung. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Verschärfte Bedingungen: Slalomfahren auf rutschigem Terrain braucht einiges an Übung. © Klaus-Dietmar Gabbert / dpa
Fahrlehrer und Trainer Klaus Hufenbach im ADAC Fahrsicherheitszentrum Berlin-Brandenburg in Linthe. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Fahrlehrer und Trainer Klaus Hufenbach im ADAC Fahrsicherheitszentrum Berlin-Brandenburg in Linthe. © Klaus-Dietmar Gabbert / dpa
Bitte setzen - aber richtig: Die korrekte Sitzposition des Fahrers ist das A und O für sicheres Fahren. Trainer Klaus Hufenbach erklärt, wie's richtig geht. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Bitte setzen - aber richtig: Die korrekte Sitzposition des Fahrers ist das A und O für sicheres Fahren. Trainer Klaus Hufenbach erklärt, wie's richtig geht. © Klaus-Dietmar Gabbert / dpa
Hilfestellung: Fahrlehrer und Trainer Klaus Hufenbach erklärt, warum die richtige Sitzposition hinter dem Lenkrad so wichtig ist. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Hilfestellung: Fahrlehrer und Trainer Klaus Hufenbach erklärt, warum die richtige Sitzposition hinter dem Lenkrad so wichtig ist. © Klaus-Dietmar Gabbert / dpa
Land unter: Aquaplaning ist gefährlich, weil die Räder den Kontakt zur Fahrbahn verlieren. Im Fahrsicherheitszentrum können Teilnehmer ohne Risiko den Boden unter den Rädern verlieren. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Land unter: Aquaplaning ist gefährlich, weil die Räder den Kontakt zur Fahrbahn verlieren. Im Fahrsicherheitszentrum können Teilnehmer ohne Risiko den Boden unter den Rädern verlieren. © Klaus-Dietmar Gabbert / dpa

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