GTÜ-Test 2016

Die besten Winterreifen für die Kompaktklasse

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GTÜ-Test 2016: Die besten Winterreifen für die Kompaktklasse (Größe 205/55 R 16).

Winterreifen in der Größe 205/55 R 16 sind vor allem für die Kompaktklasse gefragt. Die Auswahl ist groß. Doch welche Marke überzeugt auf Schnee, bei Nässe und Trockenheit? 

Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung hat gemeinsam mit routinierten Testfahrern der Auto Zeitung 13 Winterreifen in der Größe 205/55 R 16 überprüft. 

Winterreifen 2016: Praxischeck auf Schnee und Nässe

Das Ergebnis: Extrem guter Grip auf Schnee und regennasser Fahrbahn überzeugten beim Testsieger Continental WinterContact TS 860. Auch bei trockenen Straßenverhältnissen fährt der Reifen laut GTÜ-Experten vorne mit. Mit dem Prädikat „sehr empfehlenswert“ können sich auch noch sechs weitere Winterreifen schmücken. Einzelwerte und Ergebnisse aller Reifen können Sie in der eingefügten Testtabelle nachlesen.

Vor einem Winterreifen aus China warnen jedoch die GTÜ-Tester. Das Modell Westlake SW 618 ist ihrer Ansicht nach „nicht empfehlenswert“. Der Reifen legte „bei Nässe mit langem Bremsweg und frühem Aquaplaning ein sehr unsicheres bis gefährliches Fahrverhalten an den Tag.“ Vor solchen Reifen sollten Autofahrer aus Gründen der Sicherheit die Finger lassen, raten die Experten.

GTÜ-Urteil: „sehr empfehlenswert“

Continental WinterContact TS 860

Nokian WR D4 

Pirelli Cinturato Winter

Goodyear Ultra-Grip 9

Michelin Alpin 5

Dunlop Winter Sport 5

Hankook Winter i*cept RS2

Wann müssen neue Winterreifen her?

Sind die Winterreifen älter als sechs Jahre oder beträgt die Profiltiefe weniger als vier Millimeter, empfehlen Experten die Reifen auszutauschen.

Lohnen sich Ganzjahresreifen?

Sommer und Winter ohne einen Wechsel - der ADAC hat pünktlich zum Herbst Ganzjahresreifen getestet. Wer über den Kauf von neuen Allwetterreifen nachdenkt, sollte einen Blick auf das Testergebnis werfen.

Blitzeis & Co.: Das ABC der Winterglätte

Blitzeis, Eisregen oder gefrierende Nässe - Frost und Feuchtigkeit bringen im Winter selbst erfahrene Autofahrer ins Schleudern. Das ABC der gefährlichen Glätte: © dpa
BLITZEIS entsteht, wenn Schneekristalle auf dem Weg zur Erde bei geringen Temperaturschwankungen zu Regen werden und auf Frostboden fallen. Dort gefrieren die Tropfen in Sekundenschnelle zu einer Eisschicht. © dpa
Beim GEFRIERENDEN REGEN treffen mit mehreren Minusgraden unterkühlte Tropfen auf den Boden und gefrieren sofort nach dem Kontakt mit eiskaltem Grund. © dapd Eisregen 2002
Bei EISREGEN gefrieren die Tropfen bereits in der Luft und schlagen als Eiskörner auf. © dpa
GEFRIERENDE NÄSSE ist besonders tückisch. Obwohl das Thermometer im Auto für die Umgebung Plusgrade anzeigt, kann die Straße glatt sein, weil die Temperatur am Erdboden unter Null abgesunken ist und Niederschlag dort gefriert. © dapd
REIF: Sinkt bei trockenem Wetter die Temperatur der feuchten unteren Luftschichten unter null Grad, setzt sich Reif auf der Erde ab und gefriert. © dapd
SCHNEE macht Straßen rutschig, wo er festgefahren auf dem Asphalt liegt. Auch geschmolzener Schnee kann Glätte verursachen, wenn er auf der Straße wieder anfriert. © dpa

ml

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