Tarifdschungel auf dem Weg zur neuen Plakette

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Tarifdschungel auf dem Weg zur neuen Plakette

Ohne Plakette fahren ist teuer. Doch es lohnt sich, die Preise für die Hauptuntersuchung (HU) fürs Auto zu vergleichen. Denn mitunter lässt sich fast die Hälfte der Kosten sparen.

Preisunterschiede bis zu 56 Euro stellte die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen bei Stichprobenn von 20 Prüfstellen in Köln und Dortmund fest. Getestet wurden Angebote von Werkstätten sowie von TÜV, Dekra und GTÜ.

Ein Beispiel: Die Verbraucherschützer hatten einen VW Golf IV, Baujahr 2003, untersuchen lassen. Eine Werkstatt kassierte für die HU pauschal 69 Euro –Autotyp hin oder her. Vorraussetzung dafür war jedoch eine Anmeldung über das Internet. Wer einfach direkt vor fährt, muss zehn Euro mehr blechen.

Nackt im Auto? Was im Verkehr erlaubt ist und was nicht

Skelett auf dem Fahrersitz? Erlaubt! Das Foto der Polizei Straubing ging um die Welt, die Erklärung war einfach: Es handelte sich um ein rechts gelenktes Auto, somit war der Boandlkramer nur Beifahrer. Der Autobesitzer fand’s halt cool. © dpa
Eine Frau aus Deggendorf (Bayern) bekam einen Strafzettel wegen unnützen Fahrens. In der Straßenverkehrsordnung heißt es: (…) Unnützes Hin- und Herfahren ist innerhalb geschlossener Ortschaften verboten, wenn andere dadurch belästigt werden." Was man im Straßenverkehr darf und was nicht – hier einige skurrile Fälle: © dpa
Nackt im Auto? Naja. Hier gilt, niemand darf gefährdet, belästigt oder geschädigt werden. Nacktfahren ist sozusagen Auslegungssache. © dpa
Anders sieht es aus, wenn man nackt aus dem Auto steigt. Dann befindet man sich im öffentlichen Raum und das könnte eine Ordnungswidrigkeit nach §118 nach sich ziehen: Belästigung der Allgemeinheit. Das gilt wohl auch für Frauen, die oben ohne im Cabrio unterwegs sind. © dpa
Maskiert am Lenkrad. Teilsteils. Kostüme sind grundsätzlich erlaubt, nicht aber Masken und – Vorsicht, Piraten – Augenklappe! © dpa
Norm der Parkscheibe: Ein Rentner bekam ein 5-Euro-Ticket, weil seine Scheibe eine Winzigkeit zu klein war! © dpa
Auto abschließen: Nicht vergessen, sonst droht ein Bußgeld in Höhe von 15 Euro. © dpa

Bei anderen Werkstattketten und in den Stationen von TÜV, Dekra und GTÜ wurden gleich 90 bis 100 Euro fällig. Den Vogel schoss allerdings eine freie Werkstatt ab: Sie ließ sich die anfallende Arbeit mit stolzen 125 Euro vergüten – und war damit fast doppelt so teuer, wie der günstige Anbieter!

Grundsätzlich galt bei allen Angeboten: Günstige Preise gab es nur, wenn frühzeitig ein verbindlicher Werkstatttermin vereinbart wurde.

tz/mm

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