Blick bleibt auf der Straße

Head-up-Displays: Nur ein System kann wirklich überzeugen

Head-up-Display einer VW-Studie
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In Zukunft könnten Fahrinformationen von einer Folie im Glas wiedergegeben werden.

Damit der Fahrer nicht den Blick von der Straße nehmen muss, um auf die Instrumente zu schauen, setzen immer mehr Hersteller auf so genannte Head-up-Displays. Aber wie kommen die Infos auf die Frontscheibe?

Egal ob analoge Uhren oder volldigitale Instrumente: In der Regel sind die Anzeigen für Geschwindigkeit, Drehzahl, Tankfüllung und mehr irgendwo hinter dem Lenkrad montiert – und damit nicht im Blickfeld des Fahrers, wenn dieser auf die Straße schaut. Das Problem dabei: Zum einen muss der Fahrer jedes Mal, wenn er auf die Instrumente schaut, den Blick von der Straße nehmen. Zum anderen müssen aber auch die Augen immer wieder neu fokussieren – mal auf die nahen Anzeigen, mal auf die weiter entfernte Umgebung. Das dauert zwar nur Sekundenbruchteile, die aber können ausreichen, um einen Unfall zu verursachen. Somit gehören Head-up-Displays mit zu den hilfreicheren Assistenzsystemen*.

Bald könnte auch schon eine weitere neue Technik zum Einsatz kommen. Kunststoff-Experten beispielsweise arbeiten an einer Folie, die in die Windschutzscheibe eingearbeitet werden kann und die direkt als Display dient. Die aufwendige Spiegel-Technik, die auch viel Platz wegnimmt, könnte dadurch überflüssig werden. Außerdem gibt es im Zubehör-Handel inzwischen sogar Nachrüstlösungen für Head-up-Displays. Die beziehen ihre Infos entweder von einem Smartphone (vor allem für die Navigation) oder direkt von der Diagnose-Schnittstelle des Autos. Darüber kann dann zum Beispiel auch das aktuelle Tempo abgefragt werden. Lesen Sie mehr zu Head-up-Displays auf 24auto.de* *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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