Hören was Gesund macht: Thema Endoprothetik

Am Mittwoch, 3. Dezember 2014 referiert Dr. med. Uwe Behrmann, Ärztlicher Direktor und leitender Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie am Elisabeth-Krankenhaus Kassel  im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Hören was Gesund macht!“ um 17 Uhr zum Thema Endoprothetik und beschäftigt sich dabei mit der Frage „Muss es denn immer gleich ein Kunstgelenk sein?“

Die Veranstaltung findet im Vinzenzsaal des Krankenhauses in Kassel statt, sie richtet sich an Patienten und Interessierte und ist kostenfrei.

Endoprothesen sind Gelenkprothesen, die dauerhaft im Körper verbleiben. In Deutschland werden jährlich etwa 400.000 solcher dauerhaften Prothesen implantiert.

Am häufigsten werden künstliche Hüft- und Kniegelenke implantiert, aber auch künstliche Schultergelenke, Sprunggelenke, Ellenbogen und sogar Bandscheiben sind möglich. Solche Gelenkersatzimplantate werden beispielsweise eingesetzt, wenn der Patient unter Arthrose, also Gelenkverschleiß leidet.

Ob bei einem Patienten eine solches Implantat notwendig und ratsam ist, muss individuell und sorgfältig geprüft werden. „Dabei sind abgesehen von der Lebensweise und den täglichen Gewohnheiten auch eventuelle Begleiterkrankungen festzustellen. Nach gründlicher Anamnese erfolgt dann die Abwägung, ob die bestehenden Risiken möglicherweise einer Operation im Wege stehen oder ob der Patient nach eingehender Aufklärung selber bereit ist, diese Risiken einzugehen, da der in Aussicht gestellte Gewinn an Lebensqualität diese für ihn selber rechtfertigt“, erklärt Behrmann das Prozedere zur Entscheidungsfindung.

Der Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie wird an diesem Nachmittag auf das Für und Wider von Kunstgelenken eingehen und den Prozess der Entscheidungsfindung erläutern. (nh)

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