Science-Fiction-Konzept

Hologramm bewacht Parkplätze für Behinderte

Wer einen Behindertenparkplatz nutzen darf, erklärt sich eigentlich von selbst. Das Rollstuhlsymbol ist Autofahrern jedoch oft egal. Nun kämpft eine Organisation mit Hightech gegen das Problem. 

Über 30 Prozent der russischen Autofahrer stellen, laut der Organisation Dislife, ihren Wagen unberechtigt auf Behindertenparkplätzen ab. Um die ausgewiesenen Stellplätze in Moskau für Behinderte freizuhalten, nutzt Dislife modernste Technik und einen dramatischen Effekt: ein Hologramm bewacht fortan den Behindertenparkplatz. Fährt ein Auto mit einem Sonderparkausweis in der Windschutzscheibe auf den Parkplatz, passiert nichts.

Nähert sich aber ein Wagen ohne Genehmigung erscheint aus dem Nichts ein Hologramm. Plötzlich ist ein Mann im Rollstuhl auf dem Behindertenparkplatz zu sehen. Mit den Worten " Stopp! Was machst Du hier? Hast Du das Schild nicht gesehen?" spricht er den Falschparker an und fordert ihn auf, einen anderen Parkplatz zu suchen.

Das System kommt mittlerweile unter anderem in einem großen Einkaufszentrum zum Einsatz. Scheinbar mit Erfolg.   

Wie es funktioniert, zeigt ein Video auf YouTube.com.

Dislife: More than a sign

ml

Rubriklistenbild: © Sreenshot YouTube.com

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