SUV für die Familie

Hyundai Santa Fe als Vollhybrid: Reicht ein bisschen elektrisch heute noch?

Hyundai Santa Fe, fahrend
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Stattliche Erscheinung: Der erneuerte Hyundai Santa Fe.

Der erneuerte Hyudai Santa Fe ist dank Elektro-Unterstützung sparsam unterwegs. Sein größtes Problem sind die besseren Alternativen.

Offenbach – Ist es jetzt ein neues Modell oder ein großes Facelift? Beim aktuellen Hyundai Santa Fe kann man durchaus unsicher sein. Denn die Änderungen zum Vorgänger fallen recht umfangreich aus. Etwa im Cockpit, das nun viel moderner wirkt. Im neuen Armaturenbrett sind zwar viele Tasten zu finden, aber die sind immer nur einfach belegt, gut beschriftet und erlauben so einen einfachen und direkten Zugriff auf viele Funktionen. Das mittige Touchscreen mit der heute üblichen Bildschirmdiagonale von über 10 Zoll erleichtert die Bedienung zusätzlich.

Ungewöhnlich erscheint, dass mittig angebrachte Knöpfe anstelle eines Hebels die Sechs-Stufen-Automatik bedienen. Dagegen ist eigentlich nichts zu sagen, auch wenn die Reaktionszeit, bis das System etwa von D auf R geschaltet hat, ein wenig zu lang geraten ist. Dafür arbeitet das Vollhybridsystem, mit dem unser Testwagen ausgerüstet war, fast perfekt.Die Batterie ist mit 1,49 kWh zwar sehr klein, aber es reicht durchaus für einige wenige Kilometer rein elektrischer Fahrt. Der Akku dient sowieso eher dazu, den Benzinmotor beim Beschleunigen zu unterstützen. Wie gut das funktioniert, spürt man aber eigentlich erst, wenn der Akku leer ist und nur noch die Benziner-Pferde arbeiten müssen. Die haben mit dem immerhin zwei Tonnen schweren Mittelklasse-SUV dann schon ihre Probleme.

Günstigste Möglichkeit, die Vollhybrid-Variante zu fahren, ist das Ausstattungsniveau Trend für 51.450 Euro, hier bleiben dann aber auch ein paar Wünsche offen. Wer noch mehr sparen will, könnte einen Blick rüber zum Schwestermodell Kia Sorent werfen, der bei vergleichbarer Ausstattung etwa 3.000 Euro günstiger ist. Eine weitere sehr gute Alternative wäre der Santa Fe als Plug-in-Hybrid. Der kostet zwar mehr als der Voll-Hybrid, ist aber nach Abzug der knapp 6.000 Euro Bafa-Prämie am Ende sogar günstiger, muss als Dienstwagen nur mit dem halben Satz versteuert werden, und genießt auch sonst alle Vorteile des E-Kennzeichens wie freies Parken in vielen Innenstädten. Den kompletten Test des Hyundai Santa Fe mit Hybrid-Antrieb lesen Sie auf 24auto.de*. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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