Auch Pläne für Kia

Hyundai will im Oberklasse-Segment angreifen

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Hyundai präsentuert bei der New York Auto Show den HCD-14 Genesis Concept

Stuttgart - Der koreanische Autohersteller Hyundai will mit seiner Kernmarke im Oberklasse-Segment angreifen. Die Schwestermarke Kia soll hingegen mit Ehrgeiz und Sportlichkeit punkten.

Zu den geplanten Veränderungen von Hyundai gehört auch, das Design der Kernmarke stärker von der Schwestermarke Kia abzuheben. „Hyundai geht schon mehr in den Premiumbereich“, sagte der deutsche Chefdesigner Peter Schreyer der Zeitschrift „Auto Motor und Sport“. Er ergänzte: „Beide müssen eine eigenständige Richtung finden.“ Während Hyundai die klassischere der beiden Marken sei, strahle Kia mehr Ehrgeiz und Sportlichkeit aus.

Der schnell wachsende Konzern gilt auch wegen seiner hohen Profitabilität als eine der schärfsten Rivalen für Europas größten Autobauer VW auf dem Weg zur weltweiten Nummer eins. Nach einem sehr erfolgreichen Jahr 2012 halten sich die Koreaner auf dem schrumpfenden europäischen Markt derzeit stabil, während die meisten anderen Massenhersteller mit sinkenden Verkaufszahlen kämpfen.

Die Welt-Frauenautos 2012

Der Range Rover Evoque begeistert die Frauen: Neben jeder Menge Luxus hat der Evoque Dynamik, Komfort und Fahrspaß zu bieten. Der Mix aus SUV und Coupé ist Gesamtsieger bei der Wahl „Frauenauto des Jahres 2012“   © Hersteller
Bei der Kategorie Luxusautos lag der Range Rover Evoque vor dem Jaguar XJ und dem Audi A6. Range Rover Evoque © Auto-Medienportal.Net
Bei den Familienautos gewann der 3er BMW vor dem Audi Q3 und dem Ford Focus. © Auto-Medienportal.Net
Zum wirtschaftlichsten unter den 300 teilnehmenden Fahrzeugen wurde der Honda Civic gewählt. Auf Platz zwei und drei folgen VW Up und Ford Fiesta. © Auto-Medienportal.Net
Die Sportwagen-Kategorie gewann der Porsche 911 vor dem Jaguar XKR und dem Mercedes-Benz SLK. © Auto-Medienportal.Net
VW Up © VW
Audi Q3 © Audi
Ford Focus © Ford
Jaguar XJ © Hersteller
Audi A6 © Audi

Doch aktuell müssen Kia und Hyundai erst einmal einen Rückschlag hinnehmen - zumindest auf dem Auto-Markt in den USA. Die beiden südkoreanischen Autobauer starten eine Welle an Rückrufen in den Vereinigten Staaten. Wegen mehrerer Defekte müssen annähernd 1,9 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten. Betroffen sind 13 Modelle der Jahre 2007 bis 2013, wie die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA am Mittwoch in Washington bekanntgab.

Bei den Pkw und Geländewagen gibt es vor allem Probleme mit einem elektrischen Schalter, wodurch die Bremsleuchten ausfallen können. Zudem besteht die Gefahr, dass die Geschwindigkeitsregelanlage und weitere elektrische Systeme versagen. Bei einer kleineren Anzahl Autos können sich überdies Teile des Dachhimmels lösen und die Insassen verletzen, wenn der Seiten-Airbag auslöst.

dpa

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