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Insektenreiniger können Scheinwerfergläser angreifen

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Nicht ganz billig, dafür wirkungsvoll: Der Michelin Insektenreiniger wurde zum Testsieger gekürt.

Insekten können hartnäckig sein - auch nach ihrem Tod. Um den Überresten auf Scheiben und Autolack beizukommen, gibt es spezielle Reiniger. Die helfen, man sollte sie aber nicht zu sorglos verwenden.

Sie sollen nachhelfen, wo Waschanlagen mit Textilbürsten überfordert sind: Insektenreiniger. Vor der Wäsche aufgesprüht, weichen sie Verschmutzungen an, die dann einfach abgespült werden können.

Die Zeitschrift "auto motor und sport" (Ausgabe 17/2015) hat zehn solcher Reiniger getestet und attestiert acht davon eine spürbare Erleichterung der Arbeit. Allerdings ist bei einigen auch Vorsicht geboten, denn sie können das Polycarbonat angreifen, aus dem Scheinwerferabdeckungen oder Blinkergläser gefertigt werden. Die Mittel sollten daher nicht zu lange einwirken und das Auto nach der Anwendung gewaschen werden.

Hausmittel im Test

Neben den Mitteln aus dem Handel probierten die Tester auch einige Hausmittel aus. Von dem Trick, die Insektenreste mit nassem Zeitungspapier einzuweichen, raten sie eher ab, da die Zeitung unschöne Flecken auf dem Lack hinterlassen könne. Stattdessen empfehlen die Experten feuchte Küchen- oder Handtücher. Wer den Schmutz lange genug damit einweicht, könne schon mit klarem Wasser und einem Schwamm gute Reinigungsergebnisse erzielen. Ein wenig Zeitersparnis bringen laut der Zeitschrift spezielle Insektenschwämme oder eine Nylon-Strumpfhose.

Von den zehn getesteten Produkten erhielten drei in den Kapiteln Material-, Umweltverträglichkeit und Reinigungsleistung durchweg hohe Punktzahlen und damit die Note "sehr empfehlenswert". Testsieger wurde der Michelin Insektenentferner, der mit knapp 16 Euro pro Liter beim Preis im oberen Mittelfeld lag. Auf Platz zwei landete der Sonax Insektenstar, der mit gut neun Euro das günstigste Mittel im Test war, Platz drei belegt der Insektenentferner von Nigrin (14 Euro).

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dpa/tmn

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