Neues SUV 

Irre Weltpremiere: Jaguar E-Pace fliegt durch die Gegend

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Wer steht denn da Kopf?

Manch Autohersteller lässt seine Neulinge nur auf eine Bühne vorfahren. Nicht so die Briten bei Jaguar. Die haben sich einen spektakuläreren Start ausgedacht.

Das ist mal ein ungewöhnlicher und spektakulärer Einstand. Zu seiner Weltpremiere sorgte der neue Jaguar E-Pace gleich einmal für einen Guinness-Weltrekord: Der Wagen sprang knapp 15 Meter weit und machte gleichzeitig eine 270-Grad-Fassrolle.

Jaguar E-Pace: 270-Grad-Rolle und Sprung bringt Weltrekord ein

Das Manöver ist laut Angaben des Herstellers an den Kult-Stunt von Roger Moore als James Bond in "Der Mann mit dem goldenen Kolt" angelehnt. Eine Kollage davon ist auf diesem Foto zu sehen:

Ungewöhnliche Weltpremiere in London. So einen Satz macht bei seiner Vorstellung nicht jedes Fahrzeug.

Der Sprung ist inklusive der horizontalen Drehung in der Luft der bislang weiteste, der jemals in einem Serienfahrzeug durchgeführt wurde. Dafür musste der Wagen natürlich an einen erfahrenen Stunt-Man übergeben werden. Am Steuer saß mit Terry Grant ein alter Bekannter. Er hatte 2015 im Vorfeld der Frankfurter IAA mit dem damals neuen Jaguar F-Pace bereits einen Weltrekord für den höchsten Looping mit einem Serienautomobil aufgestellt.

"Soweit mir bekannt war, hat bislang noch kein Serienfahrzeug erfolgreich eine perfekte Fassrolle hingelegt. Daher hatte ich schon immer den Ehrgeiz, dies als Erster zu schaffen", sagte Grant. Nach monatelangen Test und Analysen gelang das Experiment bei der Vorstellung in der britischen Hauptstadt.

Kompaktes SUV mit fünf Sitzen

Dieses immens aufwändige Projekt, über dessen Sinnhaftigkeit man sicher trefflich streiten kann, hat natürlich auch einen dezidierten Marketing- und Werbeauftrag. Der E-Pace ist das neue Einstiegsmodell bei den Jaguar-SUVs - der Stunt soll Agilität und Robustheit demonstrieren.

E-Pace: Neues Einstiegsmodell bei den Jaguar-SUVs.

Der Wagen kommt mit fünf Sitzen daher und folgt auf den größeren Bruder F-Pace. An ihm ist er optisch deutlich angelehnt: Charakteristischer Kühlergrill, muskulöse Proportionen, kurze Überhänge. Dazu eine geschwungene Dachlinie und sportliche 21-Zoll-Leichtmetallfelgen. Der Jaguar-Design-Direktor Ian Callum sieht eine Kombination aus "puristischem Design und funktionaler Integrität".  

Vernetzt ohne Ende

Wie momentan bei allen Herstellern üblich, stattet Jaguar sein neues Baby mit allerlei intelligenten Assistenten aus. Die nächste Generation moderner Touchscreen-Infotainment-Systeme verbindet die Insassen über einen serienmäßigen 10-Zoll-Touchscreen mit ihren Lieblings-Apps - beispielsweise Spotify.

Daneben heißt das Zauberwort auch beim britischen Sportwagenhersteller "Konnektivität". An Bord befinden sich insgesamt vier 12-Volt-Ladeanschlüsse, fünf USB-Schnittstellen und ein 4G starker WLAN-Hotspot für bis zu acht externe Geräte.  

Edel und vernetzt - so sieht das Cockpit der neuen Raubkatze aus.  

Auch in punkto Sicherheit soll die neue Raubkatze punkten. Eine Stereo-Kamera ist das intelligente "Auge" für den autonomen Notbremsassistenten. Diese umfasst auch eine Fußgängererkennung. Weitere inzwischen bei vielen Herstellern gängige Assistenzsysteme sind der Spurhalteassistent, die Verkehrszeichenerkennung, die adaptive Geschwindigkeitsregelung und ein Müdigkeitswarner.

Einparkhilfen vorn und hinten sowie eine serienmäßige Rückfahrkamera sollen selbst kniffligste Rangiermanöver zum Kinderspiel machen.

Was passt rein?

Für seine Klasse recht viel. Der Kofferraum fasst 577 bis 1.234 Liter. Dank raumsparender Mehrlenker-Hinterachse passen auch sperrige Gegenstände hinein. Zum Beispiel ein zusammengefalteter Kinderwagen oder sechs Handgepäckstücke. Oder wollen Sie lieber zwei quer liegende Golf-Sets transportieren?

Hinten schick - und mit ausreichend Platz- und Raumangebot.

Und unter der Haube?

Unter der Haube spendieren die Briten ihrem jüngsten Modell ausschließlich 2,0-Liter-Vierzylinder-Motoren. Das Top-Aggregat ist der 300 PS (221 kW) starke Turbobenziner. Er beschleunigt den E-PACE in 6,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch begrenzt, der Spurt endet also bei maximal 243 km/h

Für alle, die nach wie vor Wert auf Effizienz legen, gibt es auch einen 150 PS (110 kW) starken Diesel mit Sechsgang-Handschaltgetriebe.

Angetrieben wird der neue Jaguar mit Vierzylinder-Benzinern oder einem effizienten Diesel. So oder so ist der Wagen durchaus ein Hingucker.

Markstart 2018 - Preise ab 34.950 Euro

Der neue E-PACE wird als erster Jaguar außerhalb Großbritanniens bei Magna/Steyr in Österreich und bei Chery Jaguar Land Rover in China produziert. Ab Anfang 2018 sollen die Kunden beliefert werden. Bestellbar ist der Wagen bei den deutschen Vertragspartnern bereits jetzt. Und zwar zu Preisen ab 34.950 Euro.

Auch interessant: Die bayerische Konkurrenz von BMW schickte kürzlich den überarbeiteten X3 ins Rennen.

Im Video unten können Sie sich den spektakulären Stunt in Ruhe ansehen:

mop

World Car Awards 2017: Das sind die Gewinner

Jaguar F-Pace ist der erste SUV, der mit einem Doppelsieg aus den "World Car of the Year" Awards hervorgeht. Zur Wahl standen insgesamt 23 Autos aus der ganzen Welt. Der sportliche Brite überzeugte mit seiner außergewöhnlichen Performance, der Nutzerfreundlichkeit und dem kühnen Design und überholte so im Finale seine deutschen Mitstreiter Audi Q5 und VW Tiguan. Nicht umsonst ist der SUV, der in Deutschland mit einem Listenpreis von 43.560 Euro beginnt, das bestverkaufteste Jaguar-Fahrzeug.
Jaguar F-Pace ist der erste SUV, der mit einem Doppelsieg aus den "World Car of the Year" Awards hervorgeht. Zur Wahl standen insgesamt 23 Autos aus der ganzen Welt. Der sportliche Brite überzeugte mit seiner außergewöhnlichen Performance, der Nutzerfreundlichkeit und dem kühnen Design und überholte so im Finale seine deutschen Mitstreiter Audi Q5 und VW Tiguan. Nicht umsonst ist der SUV, der in Deutschland mit einem Listenpreis von 43.560 Euro beginnt, das bestverkaufteste Jaguar-Fahrzeug. © Jaguar
Die Mercedes E-Klasse holt sich den Titel "World Luxury Car of the Year". Nach der S-Klasse im Jahr 2014 und dem S Coupé 2015 ist es für Mercedes-Benz bereits der dritte Sieg in der Luxus-Kategorie. Der Stuttgarter Nobel-Hersteller war bereits als Sieger der World Car Awards vertreten: 2015 holte sich die C-Klasse den Titel. Die E-Klasse gilt als Oberklasse-Limousine und ist zum Herstellerpreis ab 43.018 Euro erhältlich.
Die Mercedes E-Klasse holt sich den Titel "World Luxury Car of the Year". Nach der S-Klasse im Jahr 2014 und dem S Coupé 2015 ist es für Mercedes-Benz bereits der dritte Sieg in der Luxus-Kategorie. Der Stuttgarter Nobel-Hersteller war bereits als Sieger der World Car Awards vertreten: 2015 holte sich die C-Klasse den Titel. Die E-Klasse gilt als Oberklasse-Limousine und ist zum Herstellerpreis ab 43.018 Euro erhältlich. © Auto-Medi enportal.net
Der Porsche 718 Boxster überzeugt als "World Performance Car 2017". Seine Leistung ist auch mehr als beachtlich: 300 PS, Beschleunigung von 0 auf 100 in 5,1 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 275 km/h. Die sportlichen 718 Boxster und Cayman Modelle sind mit einem 4-Zylinder-Turbo-Boxermotor ausgestattet und für Preise ab 54.717 bzw. 65.189 Euro erhältlich.
Der Porsche 718 Boxster überzeugt als "World Performance Car 2017". Seine Leistung ist auch mehr als beachtlich: 300 PS, Beschleunigung von 0 auf 100 in 5,1 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 275 km/h. Die sportlichen 718 Boxster und Cayman Modelle sind mit einem 4-Zylinder-Turbo-Boxermotor ausgestattet und für Preise ab 54.717 bzw. 65.189 Euro erhältlich. © Axel F. Busse
Der Toyota Prius Prime wurde zum "grünsten" Auto bei den Awards gewählt. Es ist bereits der zweite Sieg in dieser Kategorie für die Japaner: letztes Jahr ging der "World Green Car" Titel an den Toyota Mirai. Die Plug-in-Hybrid-Variante es Spritspar-Wagens überzeugt mit einer höheren Akku-Kapazität und Reichweite: rein elektrisch über 50 Kilometer, die Gesamtreichweite soll fast 1.000 Kilometer betragen. Der Kraftstoffverbrauch im Hybridantrieb kann sich auch sehen lassen: laut Hersteller gerade mal 1,0 Liter auf/100 km. Der Preis beginnt ab 37.550 Euro und die Käufer erhalten eine staatliche Förderung von 3.000 Euro.
Der Toyota Prius Prime wurde zum "grünsten" Auto bei den Awards gewählt. Es ist bereits der zweite Sieg in dieser Kategorie für die Japaner: letztes Jahr ging der "World Green Car" Titel an den Toyota Mirai. Die Plug-in-Hybrid-Variante es Spritspar-Wagens überzeugt mit einer höheren Akku-Kapazität und Reichweite: rein elektrisch über 50 Kilometer, die Gesamtreichweite soll fast 1.000 Kilometer betragen. Der Kraftstoffverbrauch im Hybridantrieb kann sich auch sehen lassen: laut Hersteller gerade mal 1,0 Liter auf/100 km. Der Preis beginnt ab 37.550 Euro und die Käufer erhalten eine staatliche Förderung von 3.000 Euro. © Auto-Medienportal.Net/Toyota
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Der BMW i3 ist der erste Preisträger der neuen Kategorie "World Urban Car of the Year". In seiner neuen Version mit einem 94-Ah-Akku kommt der Elektroflitzer auf eine Normreichweite von 300 Kilometern. BMW i steht für nachhaltige und Zukunftsweisende Mobilität, visionäre Elektrofahrzeuge und inspirierendes Design, wie der Hersteller betont. Der Listenpreis für den i3 (94-Ah) fängt bei 36.800 Euro an. © BMW

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