Italienerinnen unter sich

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Bella Italia auf der Straße: Giordana Bossemeyer hat die neue Alfa Romeo Giulietta 1.4 TB 16V getestet und ist begeistert. Denn das Model fährt sich nicht nur flott sondern ist auch sehr schick.

Knackiger Hintern, ein sportliches Fahrgestell, elegante Kurven und ein Name, der nach Bella Italia klingt: Giulietta.

Italienerinnen unter sich

Doch was verbirgt sich unter dem flotten Karosseriekleid? Welche inneren Werte zeichnen die attraktive Italienerin aus? Und wie schlägt sich die Jüngste von Alfa Romeo im Alltag? Leserin Giordana Bossemeyer aus Kassel ist diesen Fragen nachgegangen und hat die neue Giulietta vom Kasseler Autohaus Cöster getestet.

Zum 100. Geburtstag haben sich die Konstrukteure von Alfa Romeo auf ihre erfolgreiche Vergangenheit besonnen und tauften den Nachfolger des 147 nach ihrem ersten Großserienfahrzeug aus den Fünfzigerjahren. Mit dem Modell anno 1954 hat die neue Giulietta allerdings nicht mehr viel gemein – abgesehen vom markanten Scudetto, dem spitz zulaufenden Kühlergrill. „Sie liegt wie ein Brett auf der Straße, fährt sich flott und ist natürlich sehr schick“, sagt die 49-Jährige, die auf Sardinien aufgewachsen ist. Um die Fahreigenschaften zu testen, ist Giordana über die Bundesstraße zum Edersee gefahren. „Selbst auf kurviger Strecke und bei sportlicher Fahrweise wird das Auto nicht schwammig“, lautet ihr erstes Zwischenfazit.

Hoher Schaltkomfort

Das Sechsgang-Getriebe sorge für Schaltkomfort, die Bremsen reagierten zügig. Zudem lassen sich Giuliettas Fahreigenschaften und Sicherheitssysteme über die Fahrdynamikregelung DNA (Dynamic, Normal, All weather) den jeweiligen Verkehrsbedingungen anpassen. Im Dynamic-Modus verkürzt sich beispielsweise die Reaktionszeit der Scheibenbremsen, die Leistung des 120 PS starken Turbo-Benziners erhöht sich und ein elektronisches Sperrdifferenzial sorgt in Kurven für zusätzliche Sicherheit.

Über die Autobahn geht’s wieder zurück in die Stadt. Obwohl das Testfahrzeug von der kleinsten Maschine (1,4 Liter Hubraum) der sechs verfügbaren Motorvarianten angetrieben wird, ist die Social-Media-Expertin durchaus zufrieden mit der Beschleunigung. „Wer’s aber noch flotter mag, sollte eine stärker motorisierte Version wählen“, empfiehlt Giordana und steuert in Kassel einen Supermarkt an.

Platz für Großeinkäufe

„Wir sind zu Hause eine große Familie – dementsprechend muss im Kofferraum genug Platz für Großeinkäufe sein“. 350 Liter Kofferraumvolumen seien dafür völlig ausreichend, berichtet sie anschließend. Selbst beim Ein- und Ausparken fühlt sich die 1,56 Meter große Testerin wohl, „die Rundumsicht ist okay“. In Ordnung sei die Verarbeitung im Innenraum, die Sitze seien sehr bequem.

„Besonders gefallen mir die versteckten Türgriffe hinten. Ich dachte erst, das wär’ ein Dreitürer“, sagt sie lachend. Aus Sicht von Giordana sorgt die neue Giulietta nicht nur aufgrund ihrer Optik für frischen Wind auf der Straße. Sie versprüht auch einen Hauch von Bella Italia. Selbst, wenn mal keine echte Italienerin am Steuer sitzt.

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