Dieser Iveco kann schwimmen!

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Hat der sich im Yachthafen verfahren? Nein. Was schräg aussieht, ist der neue "Sea Land". Das Amphibienfahrzeug von Iveco ist, wie sein Name schon verrät, auf dem Land und im Wasser zu Haus.

Mit dem Experimental-Amphibienfahrzeug „Sea Land“ und zwei weiteren Spezialfahrzeugen für Notfalleinsätze zu Land und im Wasser ist Iveco auf der gestern zu Ende gegangenen Bootsmesse in Genua vertreten. Der Sea Land basiert auf einem Daily-4x4-Fahrgestell. Es kann offshore zum Beispiel als Tender oder Beiboot für große Yachten verwendet werden, aber auch zur Rettung bei Unfällen im Uferbereich. Seine Funktionsprüfung hat das über einen Hydrojetantrieb vom bekannten 3,0-Liter-Motor angetriebene Fahrzeug bei Korsika bestanden. Dort hat es 75 Seemeilen (140 km) nonstop zurückgelegt.

Spezialfahrzeug RAVx6 „Duffy“ für den Notfall.

Beim reinen Spezialfahrzeug RAVx6 „Duffy“ steht der Aspekt der Rettung aus Notsituationen im Vordergrund. Mit seinem in alle Richtungen sperrbaren Differenzialen ist der kompakte 15-Tonner für Katastropheneinsätze bei Sturmfluten und Überschwemmungen konzipiert. Seine hydropneumatische, radunabhängig voneinander regelbare Federung sorgt an Land immer für maximale Traktion. Auf Straßen ist der Duffy bis zu 85 km/h schnell.

Der Vollständigkeit steht ein Eurocargo 160 E 30 mit einer 32 Meter hohen Drehleiter (32-L AT) auf dem Stand von Iveco. Die Leiter ist mit fünf Segmenten extrem stabil und verfügt zusätzlich über einen hydraulischen Ausschub über 4,7 Meter. Der Rettungskorb kann dabei mit bis zu 400 Kilogramm belastet werden.

ampnet/jri

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