James Bond

Mit dieser filmreifen Idee wollte ein BMW-Fahrer die Polizei austricksen

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Als ein BMW-Fahrer die Polizei im Rückspiegel sieht, muss er einiges erklären.

So wollte er die Polizei austricksen: Ein Autofahrer motzt sein Auto filmreif auf. Mit der Reaktion der Beamten hat er nicht gerechnet. 

Da hat wohl jemand zu viele Action-Filme geschaut: Einem 54-jährigen Autofahrer aus Baden-Württemberg war sein BMW X5 etwas zu langweilig. Deshalb hat er ihn aufgetunt. Herausgekommen ist eine zwar illegale, aber dennoch sehr einfallsreiche Vorrichtung.

Getunter BMW: Blitzer haben keine Chance

Der findige BMW-Fahrer war es leid, dass er bei zu hoher Geschwindigkeit immer geblitzt wurde. Deshalb montierte er eine Art Jalousie über das vordere Nummernschild seines BMWs! Der schwarze Mini-Rollladen ließ sich ganz praktisch per Fernbedienung vom Innenraum aus schließen.

Schon mal falsch geblitzt worden? So reagieren Sie bei falschen Blitzerfotos.

Inkognito raste er so über die A9. Bis ihn fränkische Polizeibeamte aus dem Verkehr zogen, die sich erstmal seine selbst gebastelte Vorrichtung erklären ließen. Sie montierten die Jalousie vor dem Kennzeichen gleich vor Ort ab und stellen sie sicher.

Kennzeichenmissbrauch ist kein Kavaliersdelikt

Wegen zu schnellen Fahrens konnten ihn die Streifenpolizisten der Verkehrspolizei Bayreuth nicht bestrafen, weil sie wegen des fehlenden Blitzerfotos keinen Beweis in der Hand hatten. Aber für die verbotene "Verbesserung" seines Autos drohen dem Fahrer eine Geldstrafe oder sogar eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr.

Die Polizei Oberfranken twitterte den ganzen Vorfall mit einem kurzen Video. "Nicht mit uns!" ist ihre Botschaft an etwaige Nachahmer:

In der Pressemitteilung des Polizeipräsidums Oberfrankenheißt es: "Das Auto war in James Bond-Manier mit einer Vorrichtung zum Verdecken des Kennzeichens versehen." Wobei James Bond unserem Tüftler weit voraus war: der Aston Martin im Film konnte das Nummernschild automatisch wechseln.

jg

Mehr zum Thema: Getunter Nissan im krassen Godzilla-Design

Kuriose Blitzer-Bilder: Die verrücktesten Radarfotos

Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur.
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur. © Polizei Dortmund
Kurioses Blitzer-Bild: Pferd von Radarfalle geblitzt.
Nach Toleranzabzug ist das Pferd mit einer Geschwindigkeit von 59 Stundenkilometern in die Messanlage galoppiert. Erlaubt sind an der Bundesstraße 455 in Eppstein allerdings nur 50 Stundenkilometer. Doch zu schnell war das Tier keinesfalls unterwegs. Ein vorbeifahrendes Auto hatte den Blitzer ausgelöst. © Stadt Eppstein
Der Polizei entgeht nichts: Auch zu schnelle Vögel werden kontrolliert.
Der Polizei entgeht nichts: Auch zu schnelle Vögel werden kontrolliert. © Polizei
Teenies auf Spritztour: Mit Muttis Auto geblitzt. Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt.
Teenies auf Spritztour: Mit Muttis Auto geblitzt. Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei Aachen
Das Radarfoto, herausgegeben vom Landkreis Emsland, zeigt ein weißes Pferd auf dem Schullendamm in Meppen.
Das Radarfoto, herausgegeben vom Landkreis Emsland, zeigt ein weißes Pferd auf dem Schullendamm in Meppen. © dpa
Zu schnell zum Einsatz: Ein Feuerwehrfahrzeug in Bad Mergentheim an der Blitzampel Schlossgartenstraße.
Zu schnell zum Einsatz: Ein Feuerwehrfahrzeug in Bad Mergentheim an der Blitzampel Schlossgartenstraße. © 
Hundemann oder Alien? © mm
Mit Absicht: Kaum zufällig dürfte dieses Bild entstanden sein. Der Fahrer kam wohl ungeschoren davon. Motorräder haben halt vorne kein Nummernschild.
Mit Absicht: Kaum zufällig dürfte dieses Bild entstanden sein. Der Fahrer kam wohl ungeschoren davon. Motorräder haben halt vorne kein Nummernschild. © Polizei
Erhobener Mittelfinger: Die Insassen zeigen kaum verholen ihren Ärger.
Erhobener Mittelfinger: Die Insassen zeigen kaum verholen ihren Ärger. © mm
Auch Fluggeräte im Visier: Ein Rettungshubschrauber ist womöglich zu schnell gelandet.
Auch Fluggeräte im Visier: Ein Rettungshubschrauber ist womöglich zu schnell gelandet. © mm
Schneller als die Polizei erlaubt: Zwei Fahrradfahrer beim Rasen.
Schneller als die Polizei erlaubt: Zwei Fahrradfahrer beim Rasen. © mm
Prozession der Biker
Prozession der Biker: Das "Führungsfahrzeug" kam wohl um ein Bußgeld nicht herum. © mm
Bäh, Bäh, mich schnappt ihr nicht! Beim Radarfoto streckt ein Rollerfahrer seine Zunge raus (2014)
Bäh, Bäh, mich schnappt ihr nicht! Beim Radarfoto streckt ein Rollerfahrer seine Zunge raus. © Polizei
Raser auf Schienen.
Raser auf Schienen. © mm
Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen.
Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen. © mm
Schlechte Aussicht: Wäre der Teppich geschickter aufgeladen worden, hätte der Fahrer die Blitz-Gefahr wohl erkannt. © mm
Ist der Weihnachtsmann am 28. Dezember wirklich noch im Stress? Und woher hat er den diesen neuen Schlitten? Fragen über Fragen - doch auf alle Fälle war hier ein hier ein Strafzettel für zu schnelles Fahren fällig.  © Auto-Medienportal.Net/Volkswagen
Auch der Weihnachtsmann ist mit seiner Kutsche schon in einen Blitzer gerauscht (Archivfoto 2006). Allerdings hatte sich das Pferdegespann vorbildlich an das vorgeschriebene Tempolimit gehalten. Ein anderes Fahrzeug auf der Überholspur hatte die Radarfalle ausgelöst. Auf dem Foto ist der Raser vom Gespann jedoch vollkommen verdeckt.    © dpa
Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei

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