Twizy, Isetta, Elio

Kaum zu glauben: Diese skurrilen Fahrzeuge gibt es wirklich

Der Supersportwagen Valkyrie vom britischen Hersteller Aston Martin passt eher zur Formel 1 als in den normalen Straßenverkehr. Auffallend sind die beiden Schalensitze innendrin und die Flügeltüren.
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Der Supersportwagen Valkyrie vom britischen Hersteller Aston Martin passt eher zur Formel 1 als in den normalen Straßenverkehr. Auffallend sind die beiden Schalensitze innendrin und die Flügeltüren.
Der VW Sedric - was für Self Driving Car steht - ist ein autonom fahrendes Fahrzeug. Während es sich hier nur um eine Design-Studie handelt,...
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Der VW Sedric - was für Self Driving Car steht - ist ein autonom fahrendes Fahrzeug. Während es sich hier nur um eine Design-Studie handelt,...
...sehen Sie hier, wie der Wagen in Realität aussieht. Als Insasse muss lediglich ein Knopf bedient werden - den Rest erledigt das Auto.
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...sehen Sie hier, wie der Wagen in Realität aussieht. Als Insasse muss lediglich ein Knopf bedient werden - den Rest erledigt das Auto.
Der einsitzige Peel P50 wurde legendär, als TV-Moderator Jimmy Clarkson mit ihm durch das BBC-Gebäude düste. 2014 erhielt das 1,27 Meter lange Fahrzeug eine Neuauflage mit Elektroantrieb.
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Der einsitzige Peel P50 wurde legendär, als TV-Moderator Jimmy Clarkson mit ihm durch das BBC-Gebäude düste. 2014 erhielt das 1,27 Meter lange Fahrzeug eine Neuauflage mit Elektroantrieb.
BMW bezeichnete sein Rollermobil als "Motocoupé". Im Volksmund erhielt der Isetta aber auch zahlreiche andere Bezeichnungen wie "Knutschkugel" oder "Schlaglochsuchgerät" wegen der hinten engeren Spurweite. Besonders ist auch die Fahrzeugtür, die sich vorne am Wagen befindet.
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BMW bezeichnete sein Rollermobil als "Motocoupé". Im Volksmund erhielt der Isetta aber auch zahlreiche andere Bezeichnungen wie "Knutschkugel" oder "Schlaglochsuchgerät" wegen der hinten engeren Spurweite. Besonders ist auch die Fahrzeugtür, die sich vorne am Wagen befindet.
Mit dem Elio entwarf der Amerikaner Paul Elio ein sparsames Pendlerfahrzeug. Die beiden Insassen müssen aufgrund der Tropfenform allerdings hintereinander sitzen. Das Dreirad verfügt über drei Airbags und ein ABS.
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Mit dem Elio entwarf der Amerikaner Paul Elio ein sparsames Pendlerfahrzeug. Die beiden Insassen müssen aufgrund der Tropfenform allerdings hintereinander sitzen. Das Dreirad verfügt über drei Airbags und ein ABS.
Offiziell gilt der Renault Twizy nicht als Auto, sondern fällt unter die Kategorie Quad. Deshalb erhalten Käufer auch keine staatliche Förderprämie für den Kauf dieses 80 km/h schnellen Stromers.
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Offiziell gilt der Renault Twizy nicht als Auto, sondern fällt unter die Kategorie Quad. Deshalb erhalten Käufer auch keine staatliche Förderprämie für den Kauf dieses 80 km/h schnellen Stromers.
Die englische Firma Morgan machte 1909 aus dem Three-Wheeler nicht ohne Grund ein Dreirad - auf diese Weise wurde er als Motorrad versteuert und war somit preislich viel günstiger für Kunden. Ungefähr 30.000 Exemplare wurden bis 1953 produziert.
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Die englische Firma Morgan machte 1909 aus dem Three-Wheeler nicht ohne Grund ein Dreirad - auf diese Weise wurde er als Motorrad versteuert und war somit preislich viel günstiger für Kunden. Ungefähr 30.000 Exemplare wurden bis 1953 produziert.
Wer früher in einem Messerschmitt Kabinenroller unterwegs war, wurde spöttisch als "Mensch in Aspik" bezeichnet. Als der Hersteller nach 1945 keine Flugzeuge mehr bauen dürfte, verlegte er sich erst einmal auf die Produktion dieses zehn PS-Winzlings. Nichtsdestotrotz erfreute sich das 240-Kilo-Fahrzeug großer Beliebtheit.
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Wer früher in einem Messerschmitt Kabinenroller unterwegs war, wurde spöttisch als "Mensch in Aspik" bezeichnet. Als der Hersteller nach 1945 keine Flugzeuge mehr bauen dürfte, verlegte er sich erst einmal auf die Produktion dieses zehn PS-Winzlings. Nichtsdestotrotz erfreute sich das 240-Kilo-Fahrzeug großer Beliebtheit.

Manche Fahrzeuge wirken so abgedreht und surreal, dass man meinen könnte, es gäbe sie nur im Film. Doch nicht bei diesen skurrilen Gefährten.

Möchten Sie einen Renault Twizy fahren oder mit einem Morgan Three-Wheeler durch die Gegend brettern? Beide Fahrzeuge machen nicht unbedingt den sichersten oder gar fahrtüchtigsten Eindruck - trotzdem können Sie mit ihnen die Straßen unsicher machen.

In der Fotostrecke oben finden Sie eine Reihe der abgedrehtesten Fahrzeuge, die je gebaut wurden.

Von Franziska Kaindl

Zu ausgeflippt: Diese Sportflitzer waren ihrer Zeit voraus

Dieser Wagen war rein optisch definitiv seiner Zeit voraus. Der Hersteller Aston Martin, dessen Fabrikate des Öfteren in James Bond-Streifen auftauchen, baute den 600 PS starken "Bulldog". Von dem Sportflitzer wurde allerdings nur ein Stück produziert.
Dieser Wagen war rein optisch definitiv seiner Zeit voraus. Der Hersteller Aston Martin, dessen Fabrikate des Öfteren in James Bond-Streifen auftauchen, baute den 600 PS starken "Bulldog". Von dem Sportflitzer wurde allerdings nur ein Stück produziert. © Flickr / Brian Snelson
Vorsicht vor diesem Gefährt: Ab 270 km/h erzeugt der Gumpert Apollo Sport so viel Anpressdruck, dass er glatt an der Decke fahren könnte. Ausgedacht hat sich das Ganze der ehemalige Audi-Motorchef Roland Gumpert.  
Vorsicht vor diesem Gefährt: Ab 270 km/h erzeugt der Gumpert Apollo Sport so viel Anpressdruck, dass er glatt an der Decke fahren könnte. Ausgedacht hat sich das Ganze der ehemalige Audi-Motorchef Roland Gumpert.   © GUMPERT Sportwagen Manufaktur GmbH
Der Lotus Sirius war ein ambitioniertes Projekt des Turbo-Spezialisten Kurt Lotterschmidt. Mit 1000 PS sollte er die 400 km/h-Grenze knacken. Nachdem einige Investoren nach der Präsentation des Projektes wieder absprangen, wurde aus dem Sportwagen allerdings nie mehr als ein Einzelstück.
Der Lotus Sirius war ein ambitioniertes Projekt des Turbo-Spezialisten Kurt Lotterschmidt. Mit 1000 PS sollte er die 400 km/h-Grenze knacken. Nachdem einige Investoren nach der Präsentation des Projektes wieder absprangen, wurde aus dem Sportwagen allerdings nie mehr als ein Einzelstück. © Lotec GmbH
Der Cizeta V16T sollte alle übertrumpfen: Konkurrenten wie Ferrari und Lamborghini stellten nur 12-Zylinder-Sportwagen her. Doch dieser Flitzer heizte Anfang der 90er mit einem Sechsliter-V16 und 328 km/h über die Straßen. Der erfolgreiche Musikproduzent und Grammy-Gewinner Giorgio Moroder unterstützte das Projekt - doch nur acht Kunden bestellten sich den Wagen.
Der Cizeta V16T sollte alle übertrumpfen: Konkurrenten wie Ferrari und Lamborghini stellten nur 12-Zylinder-Sportwagen her. Doch dieser Flitzer heizte Anfang der 90er mit einem Sechsliter-V16 und 328 km/h über die Straßen. Der erfolgreiche Musikproduzent und Grammy-Gewinner Giorgio Moroder unterstützte das Projekt - doch nur acht Kunden bestellten sich den Wagen. © wikicommons / Craig Howell
Allein der Name sagt schon alles: Mega Track heißt dieses schmucke Stück der Auto-Geschichte. Mit 20-Zoll-Reifen und einem 400 PS starken V12-Triebwerk überragte der Sportflitzer fast alle anderen Straßengefährte - und das, obwohl der Hersteller eigentlich nur Kleinwagen produzierte. Leider wollten nur fünf Käufer den ausgefallen Sportflitzer.
Allein der Name sagt schon alles: Mega Track heißt dieses schmucke Stück der Auto-Geschichte. Mit 20-Zoll-Reifen und einem 400 PS starken V12-Triebwerk überragte der Sportflitzer fast alle anderen Straßengefährte - und das, obwohl der Hersteller eigentlich nur Kleinwagen produzierte. Leider wollten nur fünf Käufer den ausgefallen Sportflitzer. © wikicommons / Fabien1309
Auch Formel-1-Legende Michael Schumacher interessierte sich für dieses Gefährt: Der Bugatti EB 110 erfreute sich an einem 611PS V12-Getriebe, das mit vier Turbos bestückt war. Die damalige Rekordgrenze von 300 km/h übertraf er mit Leichtigkeit. Als der Hersteller 1995 in Konkurs ging, geriet auch der EB 110 in Vergessenheit.
Auch Formel-1-Legende Michael Schumacher interessierte sich für dieses Gefährt: Der Bugatti EB 110 erfreute sich an einem 611PS V12-Getriebe, das mit vier Turbos bestückt war. Die damalige Rekordgrenze von 300 km/h übertraf er mit Leichtigkeit. Als der Hersteller 1995 in Konkurs ging, geriet auch der EB 110 in Vergessenheit. © wikicommons / Lothar Spurzem
Dieser Wagen sieht nicht nur außerirdisch aus - auch der Preis war es: 800.000 Dollar verlangte der japanische Bike-Hersteller Yamaha für seinen OX99-11. Vermutlich war das auch der Grund, warum das einsitzige Supercar trotz 400 PS wieder in der Versenkung verschwand.
Dieser Wagen sieht nicht nur außerirdisch aus - auch der Preis war es: 800.000 Dollar verlangte der japanische Bike-Hersteller Yamaha für seinen OX99-11. Vermutlich war das auch der Grund, warum das einsitzige Supercar trotz 400 PS wieder in der Versenkung verschwand. © wikicommons / Morio
Auch für dieses Fahrzeug war die Welt noch nicht bereit: Der Vector W8 TwinTurbo wurde von 1990 bis 1993 gebaut - 17 Stück und zwei Vorserienfahrzeuge. 634 PS verbarg das Gefährt unter der Haube und war damals rund 600.000 Mark Wert. Auffallend ist die extrem geneigte Windschutzscheibe. Der Schöpfer Gerald Wiegert baute unter anderem auch James-Bond-Autos und einen Düsenrucksack.
Auch für dieses Fahrzeug war die Welt noch nicht bereit: Der Vector W8 TwinTurbo wurde von 1990 bis 1993 gebaut - 17 Stück und zwei Vorserienfahrzeuge. 634 PS verbarg das Gefährt unter der Haube und war damals rund 600.000 Mark Wert. Auffallend ist die extrem geneigte Windschutzscheibe. Der Schöpfer Gerald Wiegert baute unter anderem auch James-Bond-Autos und einen Düsenrucksack. © wikicommons

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