Kein Dämpfer für die Sicherheit

Jeder zweite Deutsche fährt mit dem eigenen Auto in den Urlaub – dies zeigt der aktuelle ADAC Reise-Monitor.

Damit Urlauber ihr Ziel sicher und ohne Panne erreichen, sollte der Pkw rechtzeitig vor der Abfahrt zum Check in die Werkstatt. Denn nur der Fachmann kann den Zustand sicherheitsrelevanter Bauteile wie beispielsweise der Stoßdämpfer zuverlässig beurteilen. Die hinter den Reifen verborgenen Dämpfer müssen ebenso wie Bremsen oder Beleuchtung regelmäßig überprüft werden.

Denn die Fahrwerksteile sind für die Bodenhaftung des Autos verantwortlich und werden während einer längeren Urlaubsfahrt mit schwerem Gepäck stark beansprucht. Zudem verschleißen sie oft unbemerkt – mit gravierenden Folgen für die Sicherheit: Defekte Stoßdämpfer verlängern den Bremsweg, führen zu Aquaplaning und Ausbrechen des Pkw.

Wenn der Wagen auf der Straße „schwimmt“

Neben dem erhöhten Sicherheitsrisiko können verschlissene Stoßdämpfer Reiseübelkeit verursachen oder verstärken, da die Schwingungen der Karosserie nicht mehr ideal gedämpft werden. Aus diesem Grund empfiehlt der Fahrwerksspezialist Monroe die Stoßdämpfer vor der Fahrt in den Urlaub oder spätestens alle 20 000 Kilometer überprüfen und gegebenenfalls auswechseln zu lassen. Viele Werkstätten bieten zur Urlaubszeit spezielle Angebote für einen umfassenden Fahrzeug-Check an.

Schutz vor Reiseübelkeit

Die Aussicht auf eine lange Autofahrt trübt bei vielen Familien die Vorfreude auf den Urlaub, wenn einer der Insassen unter Reiseübelkeit leidet. Gerade Kindern und Jugendlichen wird auf der Rückbank oder auf kurvenreichen Strecken schnell schlecht. Monroe hat eine simple und aber wirkungsvolle Lösung für dieses Problem: Bei einer Testreihe mit betroffenen Familien hat der Fahrwerksspezialist herausgefunden, dass ein Stoßdämpferwechsel die Reiseübelkeit deutlich verbessert oder sogar vollständig Abhilfe verschafft.

Freude beim Nachwuchs

Während die Eltern nach dem Einbau neuer Dämpfer ein verbessertes Fahrverhalten ihres Autos bemerkten, freute sich die neunjährige Carla darüber, dass es ihr auf den Autofahrten deutlich besser geht: „Früher habe ich immer, wenn wir in den Urlaub gefahren sind, Bauchweh bekommen. Das war total blöd, weil ich nicht malen oder lesen konnte. Jetzt kann ich zum Beispiel mit meiner Schwester Karten spielen, ohne dass mir schlecht wird.“ (nh)

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