Kleine Auffrischung gefällig?

Kein Rangieren mehr: Tipps zum schnellen Einparken

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Beim Einparken kommen viele ins Schwitzen - mit diesen Tipps klappt es.

Die perfekte Parklücke ist gefunden, doch hinter Ihnen staut sich der Verkehr? Da kommt manch einer ins Schwitzen. Hier sind Tipps zum schnellen Einparken.

Dass das Einparken bei manchen Autofahren für Schweißausbrüche sorgt, wird sogar durch eine Forsa-Umfrage bestätigt: Demnach bereiten den meisten Befragten (54 Prozent) zu kleine Parklücken Probleme. Danach stehen ungeduldige und drängelnde Autofahrer auf der Liste (36 Prozent).

Damit Sie in Zukunft von solchen Lappalien nicht mehr aus der Ruhe gebracht werden, haben wir hier ein paar Tipps für ein schnelleres Einparken für Sie:

Vorbereitung ist das A und O beim Einparken

Vor allem ein neues oder fremdes Auto sorgt beim Einparken für Kopfzerbrechen. Die Länge und die Größe des Wagens ist ungewohnt und somit lassen sich Abstände nicht mehr so leicht abschätzen.

Manchmal reicht aber auch ein unbekannter Parkplatz oder eine ungewöhnliche Parksituation. Damit Sie Ihr Fahrzeug souverän in die Lücke manövrieren können, sollten Sie deshalb ganz wie in der Fahrschule üben.

Das lässt sich am besten zu Hause machen, indem Sie sich mithilfe von Styroporplatten eine Parklücke oder ein Hindernis bauen, dass es zu umgehen gilt.

Wichtig ist, dass Sie immer einen Abstand von einer Unterarmlänge zu allem um sich herum halten - so ist es auch auf dem Parkplatz üblich.

Schön durchatmen beim Einparken

Damit andere Verkehrsteilnehmer vorgewarnt sind, sollten Sie vor dem Parkvorgang den Blinker setzen und die Geschwindigkeit verlangsamen. Ein ruckartiges Bremsen sorgt schnell für ein unerwünschtes Hubkonzert - und dann ist die Ruhe dahin.

Generell sollten Sie sich im Straßenverkehr nicht von der Ungeduld anderer aus der Fassung bringen lassen. So vermeiden Sie auch, dass Sie aus Hektik unvorsichtig werden und andere Fahrzeuge streifen.

So bleiben Sie beim Längseinparken souverän

Bekanntlich gibt es drei Möglichkeiten zum Einparken: längs, schräg und quer.

Längsparken heißt, dass Sie Ihr Fahrzeug parallel zur Straße abstellen wollen. Besonders bei kleinen Lücken ist es ratsam rückwärts einzuparken, weil Sie hier eine bessere Rangiermöglichkeit haben. Achten Sie darauf, dass die Lücke mindestens anderthalbfach so groß ist wie Ihr Wagen.

Halten Sie parallel und 50 Zentimeter Abstand zu dem Fahrzeug, hinter das Sie einparken wollen. Dann wird der Blinker gesetzt und langsam rückwärts gefahren.

Sobald die B-Säule Ihres Wagens auf der Höhe des Hecks Ihres Vordermannes ist, dürfen sie das Lenkrad voll einschlagen, sodass sich Ihr Auto in die Lücke bewegt. Sobald Sie im 45-Grad-Winkel zum Vordermann stehen, drehen Sie das Lenkrad gerade und fahren weiter.

Im Spiegel sehen Sie, wie weit Sie noch vom Bordstein entfernt sind: Bei einem halben Meter Abstand schlagen Sie das Lenkrad voll in die andere Richtung ein.

Dabei müssen Sie immer das Heck Ihres Vordermannes im Blick behalten. Sobald Sie in der Lücke stehen, können Sie die Reifen gerade ausrichten.

Diagonales Einparken: Nicht unvorsichtig werden

Recht einfach dürfte sich das diagonale Parken darstellen, da die Lücken schon so ausgerichtet sind, dass Sie ohne großes Rangieren hineinfahren können.

Setzen Sie also einfach den Blinker und vergessen Sie nach dem Parken nicht, die Reifen wieder gerade zu stellen.

Nur beim Ausparken müssen Sie besonders auf den Verkehr achten, weil Sie meistens rückwärts aus der Lücke herausmüssen.

Achten Sie beim Quereinparken auf die Richtung

Das Quereinparken ist wohl die gängigste Möglichkeit: Vor Supermärkten oder anderen öffentlichen Gebäuden gibt es meist keine andere Einparkmöglichkeit. Achten Sie allerdings darauf, was sich besser anbietet: Rückwärts oder vorwärts?

Denn nach dem Supermarkteinkauf wollen sie auch möglichst noch an den Kofferraum kommen und nicht von anderen Autos zugestellt werden. Deshalb bietet sich hier das Vorwärts-Einparken an. Ansonsten zeichnet sich das Rückwärts-Parken dadurch aus, dass Sie anschließend wieder leichter aus der Lücke herauskommen.

Achten Sie beim Einparken einfach nur darauf rund 2,5 Meter Abstand zu den parkenden Autos zu halten und einen großen Schlenker zu machen.

Wenn der Einparkwinkel nämlich zu steil ist, müssen Sie noch einmal zurücksetzen. Deshalb beim Linkseinparken zuerst rechts halten und umgekehrt.

Einparken: Diese Helfer schauen für Sie mit

Falls Sie Hilfe beim Einparken benötigen, lohnt sich vielleicht eine Rückfahrkamera oder ein Parkpiepser. Beides kann auch noch im Nachhinein in ein Auto einbaut werden.

Trotzdem sollten Sie sich nicht vollends auf die Technik verlassen - auch diese kann Fehler haben oder Hindernisse übersehen.

Außerdem sollten Sie sich nicht scheuen, Passanten beim Einparken um Hilfe zu bitten. Das kostet Ihnen vielleicht Zeit, ist aber besser als hinterher noch ein anderes Auto zu touchieren.

Parkplätze sind heiß begehrt: Besonders in Großbritannien macht man sich dies mit einer rigorosen Parkkontrolle zunutze - wie einige Krankenschwestern auf ihrem Arbeitsplatz zu spüren bekamen.

Passen Sie außerdem auf, dass Ihr Fahrzeug nicht zu lange auf einem öffentlichen Parkplatz steht: Sonst wird es abgeschleppt oder wie in diesem Fall, auf einem Lidl-Parkplatz verschrottet.

fk

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