Mit Kindern sicher auf Tour - Tipps fürs Familienauto

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Genug Befestigungsmöglichkeiten für den Sitz und ausreichender Sonnenschutz:

Sind alle Plätze gleich sicher? Gibt es genügend Stauraum? Wo wird der Kindersitz festgemacht? Wenn beim Autokauf auch auf den Nachwuchs geachtet werden muss, haben viele Eltern die Qual der Wahl.

Generell stellt jede Familie unterschiedliche Anforderungen an das Platzangebot eines Autos. Hier müssen vor allem die Sitze mitspielen – viele Hersteller bieten in ihren Modellen daher mittlerweile individuell verstellbare oder ausbaubare Lösungen an. Ein großer Vorteil, wenn Kinderwagen oder -räder regelmäßig mitgenommen werden.

Der wichtigste Platzfaktor ist jedoch der Kofferraum – denn nicht nur im Urlaub reisen Familien mit großem Gepäck. Ausreichend Stauraum verhindert dabei umständliche Beladungsaktionen und schont die Nerven sowohl beim Einkauf als auch auf längeren Reisen. Beim Autokauf sollte man daher den Kinderwagen mit zur Probefahrt nehmen und die Abmessungen in der Praxis prüfen.

Wie für den Kofferraum gilt auch für Stauräume und Ablagenflächen: Je mehr, desto besser. Nicht nur vorne im Fahrer- und Beifahrerraum, sondern auch im Fahrzeugboden und neben den Kinderplätzen muss es ausreichend Ablagemöglichkeiten geben für die Notwendigkeiten des Alltags wie Getränke, Spielund Knabberzeug.

Im Sommer sollten Eltern zudem darauf achten, dass mitfahrende Kinder vor der Sonne geschützt sind. Dies lässt sich beispielsweise mit mobilen Sonnenschutzsystemen, Rollos, getönten Fenstern oder Sonnenschutzfolien gewährleisten. Tipps für die richtige Lösung finden Eltern hierzu beispielsweise bei den Experten der Kfz-Innungsbetriebe.

Bei der Sicherheit der kleinen Passagiere spielen mehrere Faktoren zusammen. Grundsätzlich gilt: Ein Kindersitz ist Pflicht, egal wie kurz die Strecke ist. Auch auf die Position im Auto kommt es an: So können Säuglinge auf dem Beifahrersitz transportiert werden, allerdings nur entgegen der Fahrtrichtung – in einem sogenannten Reboardsitz – und mit ausgeschaltetem Airbag. Grundsätzlich gilt jedoch: Kinder sollten auf der Rückbank mitgenommen werden, denn dort ist der sicherste Platz im Auto.

Für die Befestigung der Kindersitze ist meist ein Drei- Punkt-Gurt notwendig. Eine Alternative stellt das Isofix- System dar, dessen genormte Befestigungspunkte den Einund Ausbau der Kindersitze erleichtern und dabei helfen, Montagefehler zu vermeiden. Nachteil: Meist lassen sich Isofix- Systeme nicht nachrüsten. Wer sich für ein solches System interessiert, sollte sich vor dem Autokauf bei den Kfz- Betrieben erkundigen, welche Modelle und welche Sitze zusammenpassen. (nh)

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