Klein – aber oho

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In den letzten fünf Jahren hat die Entwicklung sparsamer und alternativer Technologien einen Quantensprung erlebt: Zehn Prozent der 900 ausgestellten Fahrzeuge, die beim diesjährigen Genfer Auto-Salon zu sehen sein werden, stoßen nicht mehr als 100 Gramm CO2 pro Kilometer aus. Auf unserem Bild ist das Elektroauto Nissan LEAF zu sehen.

Die Hersteller schicken im Jahr 2013 eine ganze Reihe neuer Modelle mit besonderen Accessoires und Designs auf den Markt, um neue Käufer im Kleinwagensegment anzulocken.

Ein Debütant der 2013 in die dritte Generation geht, ist der Mini von BMW. Und er bleibt nur auf den ersten Blick ganz der Alte: Zwar gibt es weiterhin die klassischen Proportionen, das Retro-Design und auch das Kulleraugengesicht. Das Ganze verteilt sich aber auf eine deutlich größere Grundfläche. Da der Mini sich künftig die Plattform mit dem BMW 1er teilt, wächst er um rund 30 Zentimeter auf knapp vier Meter Länge. Das Platzangebot im Fond und im Gepäckraum dürfte somit spürbar zulegen. Beim Antrieb kommen neue Vierzylinder-Turbos zum Einsatz.

Opel Adam

Eine Klasse tiefer tauchte mit dem Opel Adam zum Jahresanfang ein neuer Konkurrent auf – zumindest wenn es um die von beiden Modellen angepeilte Lifestyle-Kundschaft geht. In der Größe orientiert sich der Rüsselsheimer mehr am Fiat 500, dem anderen Klassiker im gehobenen Micro-Segment. Anders als der Mini setzt der Opel Adam jedoch nicht auf Retro-Styling, sondern auf einen kraftvollen, modernen Stil. Gleichstand herrscht wieder bei den Individualisierungsmöglichkeiten: Der Opel bietet eine ganze Flut von Accessoires, angefangen bei Rallyestreifen über Felgen-Clips bis hin zu einem mit LED-Sternen verzierten Dachhimmel. Die Preise für den Dreitürer starten bei 11 500 Euro.

Fiat Panda

Mit einer neuen, besonders preisgünstigen Einstiegsversion hat Fiat das Angebot seines kleinsten Fahrzeugmodells abgerundet. Der Fiat Panda steht ab sofort schon ab 8990 Euro im Handel. An der Ausstattung wurde dagegen nicht gespart. Der Fiat Panda hat serienmäßig unter anderem zwei Front-Airbags sowie zwei Kopf-Airbags für die vordere und hintere Sitzreihe, die elektrische Servolenkung Dualdrive, elektrische Fensterheber vorn, Zentralverriegelung und ein höhenverstellbares Lenkrad an Bord. Der neue Fiat Panda wird in dieser Basisversion ausschließlich mit einem 1.2-Liter-Benziner angeboten, der 51 kW leistet.

VW Cross Up

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Konkurrenz kommt zur Jahresmitte in Form des VW Cross Up, der dank Beplankungen im Offroad-Stil zumindest äußerlich an ein SUV her-anrückt. Allradantrieb wird es jedoch analog zu den anderen Cross-Modellen von VW nicht geben.

Weniger exaltiert, sondern eher als klassisches City-Auto startet Ende 2013 die neue Generation des Hyundai i10.

Ein Klasse höher tritt Mitsubishi mit dem Mirage an. Der Fünftürer ist als Weltauto konzipiert und entsprechend konventionell gezeichnet. Akzente setzen will er vor allem mit seinem geringen Verbrauch von wenig mehr als drei Litern. (dmd/nh)

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