Klare Botschaft

Kleinstadt kämpft kreativ gegen Falschparker

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Wer sein Fahrzeug verbotenerweise auf einen Behindertenparkplatz abstellt, muss mit einem Bußgeld von 35 Euro und mit dem Abschleppen des Fahrzeugs rechnen.

Mit ungewöhnlichen Schildern kämpft eine badische Kleinstadt gegen Falschparker auf Behindertenparkplätzen.

An allen Stellplätzen in Gengenbach, die für Behinderte reserviert sind, hat die 10.600 Einwohner zählende Kommune am Oberrhein Zusatzschilder angebracht: "Wenn Sie meine Behinderung übernehmen, dann überlasse ich Ihnen diesen Platz!". Die vor zehn Jahren entstandene Idee habe sich bewährt und Autofahrer sensibilisiert, sagte ein Sprecher des städtischen Ordnungsamtes zu den Auswirkungen. Es würden weniger Falschparker festgestellt als zuvor.

Ein Gemeindevollzugsbeamter sagte, allerdings gebe es "immer Unverbesserliche". Zahlen nannte er nicht. Die Schilder sollen laut Behörden auf jeden Fall weiter stehen bleiben. Die Idee hatte den Angaben zufolge 2006 der damalige Gengenbacher Bürgermeister Michael Roschach (CDU). Er hatte solche Schilder in Frankreich gesehen.

Strafe droht Falschparkern auf Behindertenparkplätzen überall in Deutschland. Wer sein Fahrzeug verbotenerweise auf einen Behindertenparkplatz abstellt, muss laut Straßenverkehrsordnung (StVO) und dem deutschlandweit geltenden Bußgeldkatalog mit einem Bußgeld von 35 Euro und mit dem Abschleppen des Fahrzeugs rechnen.

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Wer einen Behindertenparkplatz nutzen darf, erklärt sich eigentlich von selbst. Das Rollstuhlsymbol ist Autofahrern jedoch oft egal. Nun kämpft eine Organisation mit Hightech gegen das Problem.

dpa

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