Lack der Zukunft: Autofarbe per Knopfdruck

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In Zukunft könnten Autos ihre Farbe auf Knopfdruck in Sekundenbruchteilen wechseln.

Schwarz, Silber  oder vielleicht doch Neonorange - wer ein Auto kauft muss sich für eine Lackfarbe entscheiden und dann damit leben. Doch in Zukunft lässt sich die Autofarbe per Knopfdruck ändern.

Heute geht der Weg nur über eine Lackiererei - doch in Zukunft könnten Autos ihre Farbe auf Knopfdruck in Sekundenbruchteilen wechseln. “An entsprechenden Technologien wird immer wieder gearbeitet“, sagte Michael Hilt vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung dem dpa-Themendienst am Mittwoch. Denkbar seien demnach “responsive Farbänderungen“. Nach einem Unfall könnte das Fahrzeug selbstständig sein Äußeres in einer Signalfarbe erstrahlen lassen. Möglich sei auch der “spontane Farbwechsel“ per Knopfdruck durch den Fahrer.

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Auto Farbe Lack
Die Wahl der Farben ist wohl eine Frage der Emotion. Gerade beim Auto. Wer fährt welche Farbe und wie wirkt sie? Der Aspekt Sicherheit spielt für den Käufer keine große Rolle mehr. Rot gilt als Signalfarbe wirkt frech und sportlich. Allerdings nimmt das menschliche Auge Rot in der Dämmerung kaum war. © Hersteller
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Rot ist jedoch die ideale Auto-Farbe für Leute die aufallen möchten. Der Fahrer ist impulsiv und kontaktfreudig. Auch legt er sich gerne mal an und trägt Zweikämpfe aus. © Hersteller
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Je nach Dunkelheit des Grau (von silbergrau bis graphit) setzt sich die Farbe schwer gegen die Straße ab. Die Entfernung eines grauen Wagens wird leicht überschätzt. Daher sind graue Fahrzeuge häufig in Unfälle verwickelt.  © Hersteller
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Die Farbe Silber verspricht Sinn für Stil. Doch wer diese Farbe wählt, hält sich auch für etwas Besseres.  © Hersteller
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Gelb ist wohl die auffälligste Farbe im Straßenverkehr und wirkt auch in der Dämmerung. Wer auch im Leben nicht übersehen werden will, wählt gelb. Der strahlende Ton ist etwas für Individualisten und Optimisten.  © Hersteller
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Babyblau und Hellblau wirken leicht und lassen manche schweren Modelle jedoch auch weniger stabil wirken.  © Hersteller
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Ein zuverlässiger und vorausschauender Typ bevorzugt Hellblau. Der Fahrer gilt als Team-Player, doch leider auch als phantasielos. © Hersteller
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Vornehm, frisch und dynamisch - das steht für Blau. Die perfekte Wahl für eine Diplomaten-Karossen oder ein Dienstfahrzeug. Denn Blau wirkt etwas weniger erhaben als Schwarz. Charakter des Fahrers bzw. Chauffeurs: Team-Player, doch leider auch phantasielos. © Hersteller
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Braune steht für Bourgeoisie: Die Töne gelten als undynamisch und bürgerlich. Vielleicht liegen die Brauntöne deshalb bei Fahrern der höheren Preisklasse im Trend.  © Hersteller
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Dunkles Orange, Rostbraun, Schwarzbraun und das Gold der Erde strahlen dagegen Sicherheit und Wohlgefühl aus.  © Hersteller
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Beige ist besonders in der Nacht leicht erkennbar. Die Farbe wird als leicht, sportlich und auch fromvergrößernd wahrgenommen. Der Farbpsychologen beschreibt den Fahrer jedoch als introvertiert mit einer Neigung zu Depressionen. © Hersteller
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Schwarz verleiht einem Wagen mehr Gewicht, Vornehmheit und Seriösität. Der Fahrer gilt als autoritär, selbstbewußt, ehrgeizgetriebener Erfolgsmensch. Die Farbe demonstriert Macht, doch verzichtet der Fahrer auch mal großzügig auf die Vorfahrt. © Hersteller
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Grün gilt als sicher, leicht und naturfroh. Es ist eine echte Sommerfarbe, denn im Winter kann hellgrün auch giftig wirken.  © Hersteller
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Der Fahrer ist auf alle Fälle kontaktfreudig, löst sich vom Statusdenken und ist offen für Neues. © Hersteller
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Weiße Autos werden bei jeder Witterung gesehen, doch wirken weiße Modelle leichter. Der Fahrer gilt als unauffällig, sensibel, zurückhaltend und pflichtbewußt. Sie waschen häuftig ihre Wagen, beachten die Straßenverkehrsordnung. © Hersteller
Auto Farbe Lack
Mehr zum Thema Farbe, Wirkung und die Charaktereigenschaft des Fahrer finden Sie im Internet unter www.farbeundleben.de © Hersteller

Der blitzschnelle Farbwechsel wird durch wachsende Kenntnisse in der Nanotechnologie ermöglicht: Bei einem angedachten Verfahren würden kleinste Teilchen dem Lack beigemischt, die auf einen elektrischen Impuls hin den Farbeindruck ändern könnten. “Die Materie ist im nanoskopischen Bereich heute besser denn je beschreibbar“, sagte Hilt. Denkbar wären auch spezielle OLED-Folien, ähnlich denen im Flachbildschirm.

Bis die Technologie für Hersteller und Kunden attraktiv wird, gibt es laut dem Wissenschaftler allerdings noch einige Hürden zu nehmen: “Zum einen ist es vermutlich sehr kostspielig für Hersteller und Kunden, davon hängt letztlich die Nachfrage aus der Industrie ab“, erklärte der Wissenschaftler. Eine weitere Herausforderung sei neben geeigneten Materialien und Produktionsverfahren noch die Beständigkeit entsprechender Lösungen im Alltag: “Sie müssen in der Praxis Feuchtigkeit, Witterungs- und Temperaturwechsel, Lichteinfluss und Steinschläge überstehen“, so Hilt. Dass Autos mit wechselfarbigen Oberflächen in Serie gingen, sei frühestens in 15 Jahren zu erwarten.

dpa

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