VW baut Angebotspalette der Cross-Modelle mit dem Cross Caddy weiter aus

Lässig über Stock und Stein

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In der Lackierung „Viperngrün“ hebt sich der Cross Caddy vom grauen Straßenalltag ab. Aufpreis: 595 Euro.

"Über Stock und über Stein, aber brich dir nicht die Bein“. Der gute Wunsch in dem Kinderlied gilt zwar einem galoppierenden Pferd, könnte aber auch für den neuen Volkswagen Cross Caddy gelten.

Eigentlich ist der Caddy ja eher von biederer Natur. Drei Viertel von seinesgleichen wird als Kastenwagen an die gewerbliche Kundschaft ausgeliefert und tut als Lieferwagen mit vielen Zuladungsmöglichkeiten gute Dienste.

Mehr Pepp, bessere Optik

Jetzt haben die Nutzfahrzeugspezialisten ihren Caddy nach dem Strickmuster der Pkw-Sparte mit der Zauberformel „Cross“ aufgepeppt. Deutliche optische Akzente sind die etwas erhöhte Bodenfreiheit, Offroad-Accessoires wie ein metallischer Unterfahrschutz für Front und Heck, eine Dachreling, große Reifen und 17-Zoll-Felgen. Auf Wunsch bringt der Caddy Optik und Technik auch zur Deckung, denn anders als die Cross-Modelle von Polo, Golf, Golf plus und Touran gibt es den praktischen Fünf- beziehungsweise Siebensitzer auch mit dem Allradantrieb 4 Motion. Der dürfte seine Stärken allerdings eher bei Schnee und Eis oder maximal auf Feldwegen zeigen, schweres Gelände mit Geröll ist kein Terrain für den Cross Caddy.

Grelle Farbe

In Viperngrün-Metallic, einer Farbe, die bislang eigentlich dem sportlichen Bruder Scirocco vorbehalten war, zieht der Caddy unsere Blicke sofort auf sich. Allerdings hat die giftige Augenfälligkeit auch ihren Preis und kostet 595 Euro extra. Hinter den seitlichen Schiebetüren wartet im primär praktisch möblieren Innenraum reichlich Platz für Familie und Freizeit. Vor allem die längere Version Life besticht mit Platz für Kind und Kegel nebst Koffern und Krimskrams.

Die Sitzbezüge in grün/anthrazit leuchten einladend freundlich, wir sitzen mit Lendenwirbelsäulenunterstützung angenehm bequem. Für kältere Tage gibt es sogar eine Sitzheizung. Die Verarbeitung der Materialien im Cockpit ist ordentlich. Es gibt neben sparsam dosiertem Chromschmuck zwar viel Plastik, dafür sind Lenkrad, Schaltknauf und Handbremshebel mit Leder bezogen. Tempomat, Berganfahrassistent, Tagfahrlicht und Nebelscheinwerfer sind immer mit an Bord. Je nach Ausstattung sorgen bis zu 24 Ablagefächer und Ablagenetze in den Türen für Ordnung an Bord. Der Caddy ist im Kern eben doch ein Nutzfahrzeug.

Ausreichend Stauraum

Unser Reisegepäck und zwei Sporttaschen finden hinter der großen Heckklappe mit 750 Liter genug Stauraum. Wer die zweite Reihe ausbaut, kann sogar mehr als 3000 Liter nutzen. Für den Fall, das ein Pferdchen im Hänger mit auf die Reise gehen soll, kann der Cross Caddy bis zu 1,5 Tonnen an den Haken nehmen.

Für den Antrieb kann zwischen zwei Benzinern und fünf Dieselmotoren die Wahl getroffen werden. Die beiden Benziner leisten 86 und 105 PS, die Dieselmotoren entfalten 75 bis 170 PS. Bluemotion, eine Erdgas- und eine Autogasvariante sind ebenfalls mit im Programm. Mit dem mittleren Diesel mit 140 PS sind wir für unsere Testfahrt in die französischen Alpen ausreichend motorisiert.

Souverän und dabei angenehm leise sorgt er in dem Cross Caddy für kräftigen Vortrieb. Und wir sind überrascht, wie leicht sich der kleine Van bewegen lässt. (von Solveig Grewe)

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