Fettes Knöllchen

Lamborghini steht sechs Wochen auf Lidl-Parkplatz — dahinter steckt diese kuriose Geschichte

Park and Control Hinweisschild auf einem Lidl-Privatparkplatz.
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Ein Lamborghini-Halter hat ein fettes Knöllchen für zu langes Parken auf einem Privatparkplatz erhalten. (Symbildbild)

Sechs Wochen stand ein Lamborghini auf dem Lidl-Privatparkplatz. Der Fahrzeughalter schien davon nichts gewusst zu haben. Die ganze kuriose Geschichte lesen Sie hier.

Eigentlich sollte es ja bekannt sein, dass ein Supermarkt-Parkplatz als Privatgelände gilt. Deutlich wird dies auch durch die Schilder, die darauf hinweisen. Ein Lamborghini parkte dort allerdings über einen längeren Zeitraum — was ihm nun teuer zu stehen kommt. Doch der Reihe nach.

Strafzettel: Lamborghini wird wochenlang auf Lidl-Parkplatz abgestellt

Auf Social-Media werden immer wieder mal kuriose Bußgeldbescheide* oder Aushänge gepostet. Jüngst landete ein Beitrag auf der Plattform Jodel für den Münchner Raum. Dort teilte ein User seinen Strafzettel. Demnach hatte er seinen Lamborghini vom 01.01.2021 bis zum 12.02.2021 auf dem Lidl-Parkplatz in der Fürstenriederstraße in München abgestellt. Für die Parkdauer muss der Halter eines goldfarbenen Lamborghini Hurrican ordentlich tief in die Tasche greifen: Stolze 950 Euro soll der ihn Spaß kosten.

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Strafzettel: Lamborghini-Halter nimmt es gelassen

Doch wie konnte es dazu kommen? In den Kommentaren meldet sich der Fahrzeughalter, der ja auch den Strafzettel selbst gepostet hatte zu Wort. Seiner Aussage nach haben sich zwei Jugendliche den Lamborghini ausgeliehen und irgendwo abgestellt: „Als Halter darf man sein Auto erstmal suchen und dann noch den Parkverstoß zahlen. Zum Glück ist das Auto wieder da“. Ob er seinen Wagen selbstständig gefunden hat oder mithilfe der Polizei ist nicht bekannt. Der Halter nimmt es aber scheinbar gelassen. Denn ein anderer Kommentar sagt: „Da kosten die Reifen wohl mehr“, worauf hin der Lamborghini-Besitzer antwortet: „So viel kosten zwei Reifen ohne Felgen“.

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Auf die Aufforderungen anderer Mitleser, die ganze Geschichte zu teilen, geht der Fahrzeughalter nicht mehr ein. Warum er seinen Wagen an zwei Jugendliche ausgeliehen hat bleibt also unklar. Ein weiterer Kommentar weist außerdem darauf hin, dass der Fahrer und nicht der Fahrzeughalter für die Kosten aufkommen muss. Ob der Lamborghini-Halter das gemacht hat und ob die Geschichte wirklich so stimmt, bleibt ebenfalls unkommentiert, seitens des Fahrzeughalters. (swa) *tz.de und hna.de gehören zum deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk.

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Was moderne Navis alles können

Vorauseilende Verständigung: In Pilotprojekten kommunizieren Ampeln mit Audi-Autos, die dann ein optimales Tempo berechnen, um perfekt auf der Grünen Welle mitschwimmen zu können. Foto: Alexander Herold/Audi AG/dpa-tmn
Vorauseilende Verständigung: In Pilotprojekten kommunizieren Ampeln mit Audi-Autos, die dann ein optimales Tempo berechnen, um perfekt auf der Grünen Welle mitschwimmen zu können. Foto: Alexander Herold/Audi AG/dpa-tmn © Alexander Herold
Intelligente Vernetzung: Assistenzsysteme arbeiten Hand in Hand mit dem Navi und können dem Fahrer manche Verkehrsituation bereits weit vorher mitteilen. Foto: Daimler AG/dpa-tmn
Intelligente Vernetzung: Assistenzsysteme arbeiten Hand in Hand mit dem Navi und können dem Fahrer manche Verkehrsituation bereits weit vorher mitteilen. Foto: Daimler AG/dpa-tmn © Daimler AG
Weise Wegweiser: Moderne Navis und Infotainmentsysteme wie etwa Mercedes-MBUX halten weit mehr als nur die Wegstrecke parat. Foto: Daimler AG/dpa-tmn
Weise Wegweiser: Moderne Navis und Infotainmentsysteme wie etwa Mercedes-MBUX halten weit mehr als nur die Wegstrecke parat. Foto: Daimler AG/dpa-tmn © Daimler AG
Intelligenter Verkehrsfluss: Moderne Autos sind in der Lage, unzählige Infos etwa von Navigation und Infrastruktur zu vernetzen, um effizient und sicher ans Ziel zu kommen. Foto: Alexander Herold/Audi AG/dpa-tmn
Intelligenter Verkehrsfluss: Moderne Autos sind in der Lage, unzählige Infos etwa von Navigation und Infrastruktur zu vernetzen, um effizient und sicher ans Ziel zu kommen. Foto: Alexander Herold/Audi AG/dpa-tmn © Alexander Herold
Stop-and-Go vermeiden: Audi hat ein System entwickelt, das im Cockpit anzeigt, ob leichtes Gas geben oder Bremsen ein Mitschwimmen auf der Grünen Welle ermöglicht. . Foto: Alexander Herold/Audi AG/dpa-tmn
Stop-and-Go vermeiden: Audi hat ein System entwickelt, das im Cockpit anzeigt, ob leichtes Gas geben oder Bremsen ein Mitschwimmen auf der Grünen Welle ermöglicht. . Foto: Alexander Herold/Audi AG/dpa-tmn © Alexander Herold

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