Reiseplanung: Navi top, Landkarte flop

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Navigationsgeräte werden immer häufiger zur Reiseplanung eingesetzt, während die Landkarte vor allem bei jungen Autofahrern an Popularität verliert.

Berlin - Eine Studie ergab, dass Landkarten völlig out sind. Sie wurden abgelöst von Navigationsgeräten und Routenplanern im Internet. Vor allem unter 30-Jährige nutzen auch Apps.

Landkarten sind bei Urlaubsreisen ziemlich out. Fast jeder Zweite in Deutschland (48 Prozent) plant die Reiseroute in den Urlaub mit dem Navigationsgerät, 41 Prozent bereiten die Autofahrt zum Ferienziel mit Internet-Routenplanern vor. Nur noch ein Drittel verwendet Landkarten, ein knappes Viertel einen Reiseführer. Das ergab eine repräsentative Umfrage von Forsa im Auftrag des IT-Verbandes Bitkom, die am Dienstag in Berlin veröffentlicht wurde.

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Spezielle Anwendungen für das Handy, so genannte Apps, nutzen bereits fünf Prozent oder jeder 20. der Gesamtbevölkerung, bei den Unter-30-jährigen ist es schon jeder achte. Anders als Karten zeigen Navigationsgeräte und Routenplaner die aktuellsten Veränderungen im Straßennetz, und sie können in vielen Fällen Staus und Straßensperren erkennen und einkalkulieren.

Männer setzen häufiger als Frauen auf das Navigationsgerät (53 gegenüber 44 Prozent). Umgekehrt vertrauen Frauen häufiger noch dem Reiseführer (26 gegenüber 20 Prozent). Am beliebtesten sind Navigationsgeräte bei den Unter-30-Jährigen. Fast zwei Drittel nutzen sie zur Reisevorbereitung. Aber auch unter Senioren sind Navis (28 Prozent) und Online-Routenplaner (17 Prozent) inzwischen relativ stark verbreitet.

dapd

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