Leser testen Autos: Der neue Fiat Panda

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Mehr als 30 Jahre ist es her, da wurde der Fiat Panda in der Werbung als „tolle Kiste“ gefeiert. Funktional, preisgünstig und wirtschaftlich: Der neue Panda greift dieses Konzept auf. HNA-Leserin Valeria Abendroth hat die dritte Generation des Klassikers vom Autohaus Cöster (Kassel) getestet.

Der Panda ist ganz schön flott“, sagt die 28-Jährige nach den ersten Metern und wirkt sichtlich überrascht. Zumal der Panda – wie übrigens auch schon das Original – lediglich über zwei Zylinder verfügt. Trotz reduziertem Hubraum (875 Kubikzentimeter) bringt es der Benzin-Motor dank revolutionärer Multi-Air-Ventilsteuerung und Turbolader jedoch auf beachtliche 85 PS.

Gute Figur auf der Autobahn

Diese Leistung macht sich nicht nur beim Ampelstart in der Innenstadt positiv bemerkbar. „Auch auf der Autobahn macht er eine gute Figur“, sagt die Zahntechnikerin. Laut Werksangabe schafft der Fiat Panda bis zu 177 Kilometer pro Stunde - für einen Kompakten dieser Größe ein sehr respektables Spitzentempo.

An das Original aus den Achtzigern erinnert neben der Zylinderanzahl nur noch die große Ablagefläche neben dem Armaturenbrett, wenngleich das aktuelle Interieur mit seinen Hochglanz-Oberflächen und hellen Farben nichts mehr mit dem biederen Innenraum des Vor-Vorgängers gemein hat. „Das moderne Design innen gefällt mir“, sagt Valeria Abendroth. Zahlreiche kleine und große Ablagen greifen allerdings auch die traditionelle Funktionalität des Pandas auf.

Leser testen Autos: Fiat Panda

Vier Airbags, Servolenkung und Start-Stopp-Automatik sind genau wie die Zentralverriegelung Standard. Die getestete Lounge-Ausstattung verfügt zudem unter anderem über Radio mit CD- und MP3-Player, Klimaanlage sowie elektrisch verstellbare Außenspiegel. Für den Fahrer ebenfalls nicht unwichtig: „Das Lenkrad liegt gut in der Hand, der Schalthebel ist angenehm hoch positioniert“, befindet die Testerin. Alltagstauglich zeigt sich der fünftürige Kleinwagen, der äußerlich fast an einen kleinen Van erinnert, auch im Fond. Auf den Rücksitzen haben Mitfahrer ausreichend Platz, der Kofferraum (225 Liter) fasst bei umgeklappten Rücksitzen für ein 3,65 Meter langes Fahrzeug geräumige 870 Liter.

Fazit: Der neue Fiat Panda ist angesichts seines günstigen Preises – ab 9990 Euro – mehr denn je eine „tolle Kiste“. Nicht nur für Studenten und junge Familien.

Von Sebastian Schaffner

Daten: Fiat Panda 0,9 Twin-Air Lounge

Das Autohaus Cöster hat ihn schon, den neuen Fiat Panda. Darauf ist Automobilkauffrau Wonda Vogel besonders stolz: „Der neue Fiat Panda, das ist die Rückkehr eines echten Klassikers. Bemerkenswert ist, dass er mit dem Zweizylinder-Turbomotor nicht nur effizienter, sondern auch flotter ist als ein Vierzylinder“.

• Motor: Twin-Air (Reihen-Ottomotor)

• Zylinder: zwei

• Hubraum: 875 ccm

• kW (PS) bei U/min: 63 (85) / 5500

• Nm bei U/min: 145 Nm bei 1900

• Höchstgeschwindigkeit: 177 km/h

• Beschleunigung: 0 – 100 km/h in 11,2 Sek.

• Abgas CO2: 99 g/km

• Verbrauch: 5,0 / 3,8 / 4,2 Liter pro 100 Kilometer (innerorts/außerorts/ kombiniert)

• CO2-Effizienzklasse: B

• Preis: 12.890 Euro

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