Leser testen Autos: Power und viel Komfort

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Der neue Ford Focus: Gerhard Fuhrmann aus Niedenstein-Wichdorf hat ihn getestet.

Automatische Verkehrszeichenerkennung, Müdigkeits- und Toter-Winkel-Warner, Einpark- und Spurhalteassistenten – schon die Anzahl der elektronischen Helfer im Ford Focus haben Gerhard Fuhrmann beeindruckt. 

Auf einer 200 Kilometer langen Testfahrt hat er den neuen Kompakten, der vom Kasseler Autohaus Wahl zur Verfügung gestellt wurde, für die HNA Probe gefahren.

Von Kassel fährt der 64-jährige Rentner aus Niedenstein-Wichdorf (Schwalm-Eder-Kreis) über die Autobahn zum Diemelsee und später über die Landstraße wieder zurück.

Leser testen Autos: Power und viel Komfort

„Der Focus hat ausreichend Power auf der Autobahn, neigt auch bei höherer Geschwindigkeit in Kurven nicht zum Übersteuern“, sagt Fuhrmann zufrieden. Im Interieur gefallen ihm besonders die bequemen Sitze und das Platzangebot im Kofferraum. Auch die Rundumsicht weiß der 1,56 Meter große Fahrer zu schätzen: „Endlich mal ein Kombi, der nicht nur für groß gewachsene Menschen gebaut ist“.

Gerhard Fuhrmann

Wie von dem technisch interessierten Testfahrer erwartet, macht der neu designte Focus auch im Stadtverkehr eine gute Figur. Geschmeidig lenkt Fuhrmann den 4,56 Meter langen Fünftürer durch den Feierabendverkehr. Unterstützt wird er hierbei von zahlreichen Fahrer-Assistenzsystemen, wie beispielsweise dem Active City Stop. Dieser elektronische Abstandswarner erfasst mithilfe eines Sensors permanent einen zehn Meter langen Bereich vor dem Auto. Nähert sich der Focus mit bis zu Tempo 30 einem vorausfahrenden Auto zu schnell und zu nah, löst das System automatisch eine Vollbremsung aus.

Gerhard Fuhrmann probiert einen weiteren Fahrassistenten aus, der ihm nicht weniger zusagt. „Dem Einparkassistenten habe ich aber erst gar nicht vertraut“, sagt er schmunzelnd, „und sicherheitshalber eine zweite Person dazu gerufen“. Doch die sei gar nicht nötig gewesen. „Parkassistenten einschalten, Rückwärtsgang einlegen, Hände vom Steuer, nur Bremse und Gaspedal betätigen – den Rest macht der Focus wie von selbst.“

Selbst an der Tankstelle wird es dank einer nützlichen Hilfe künftig kein Malheur mehr geben. Denn der Tankverschluss öffnet sich beim Benziner nur für die genormte Benzin-Zapfpistole, beim Diesel nur für Diesel. Ein Fehlbetanken ist somit ausgeschlossen.

Auf dem Rückweg stellt Fuhrmann abschließend die technischen Helfer des Focus heraus. „Highlights sind für mich die durchdachten Fahrer-Assistenzsysteme – so macht Autofahren Spaß“. Sagt er und lässt einparken.

Fazit unseres Testfahrers: „Fast wie von selbst“

„Der Focus hat ausreichend Power auf der Autobahn, neigt auch bei höherer Geschwindigkeit in Kurven nicht zum Übersteuern“, sagt Gerhard Fuhrmann nach seiner Testfahrt mit dem Ford Focus. „So macht Autofahren Spaß.“ Neben Motor und Fahrwerk konnten auch die vielen elektronischen Assistenten des Ford Focus überzeugen. „Hände vom Steuer, nur Bremse und Gaspedal betätigen“, sagt Fuhrmann, „den Rest macht der Focus wie von selbst“.

Testfahrzeug: Ford Focus Turnier EcoBoost Titanium

Das Kasseler Autohaus Wahl hat ihn schon, den neuen Ford Focus. Darauf ist Geschäfts- und Verkaufsleiter Thorsten Adomat stolz: „In der Kompaktklasse gibt es kein vergleichbares Modell mit derart vielen Fahrer-Assistenzsystemen. Dabei ist der neue Ford Focus, je nach Ausstattung, schon ab 17850 Euro zu haben.“

Die Daten im Überblick:

• Motor: 1,6 Liter EcoBoost-Ottomotor mit 110 kW (150 PS)

• Vierzylinder

• Hubraum: 1596 ccm

• Höchstgeschwindigkeit: 210 km/h

• Beschleunigung: 0 - 100 km/h: 8,8 Sekunden

• Abgas CO2: 139 g/km Euro-5-Norm

• Durchschnittsverbrauch: 6,0 l/100 km

• Preis: 24.420 Euro

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