Edler Italiener

Maserati Ghibli Trofeo im Test: Das unterscheidet ihn vom BMW M5

Maserati Ghibli Trofeo, fahrend
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Auf der Rennstrecke so zu Hause wie auf der Autobahn: der Maserati Ghibli Trofeo

Im großen Stellantis-Konzern fällt Maserati die Rolle des Mercedes- und BMW-Jägers zu. Von deren Sport-Limousinen setzt sich der Ghibli Trofeo in wichtigen Details ab.

Modena – Einen großen Unterschied zu den deutschen Sportlimousinen zeigt der Maserati Ghibli schon beim Einsteigen: Wo beim BMW M5 und Mercedes-AMG E 63 S teutonische Nüchternheit regiert, strahlt der Italiener mediterranes Lebensgefühl aus. Keine Tech-Orgie mit Touch-Flächen, sondern stilsicher platzierte Carbon-Elemente, ein Lenkrad und Klima-Bedienteil mit echten Knöpfen und Schaltern. Hinter dem klassisch-runden Steuer thront man souverän, die Sitzposition passt zum Charakter des südländischen Signore und lässt auch großgewachsenen Mitteleuropäern ausreichend Kopffreiheit. Dass der Blick auf analoge Rundinstrumente fällt, komplementiert das Bild eines Klassikers, der selbstbewusst nicht jedem Technik-Trend hinterherhechelt.

Der Tacho reicht bis 350 km/h: das lässt schon erahnen, dass auch dieser italienische Athlet über gehörige Kraft verfügt: Der doppelt aufgeladene V8-Motor stammt von Ferrari und schickt 580 PS sowie ein maximales Drehmoment von 730 Newtonmetern zum Heckantriebsstrang. Damit ist der Standardsprint auf 100 km/h in 4,3 Sekunden erledigt und der Ghibli Trofeo bis zu 326 km/h schnell. Mit einem Druck auf den linken Knopf erwacht der potente Acht-Ender hörbar, aber nie frühreif brüllend. Souverän schiebt der schmucke Italiener an. Schon auf den ersten Kilometern fällt auf: Hier ist kein beinhart gefederter, kompromissloser Sprinter unterwegs, sondern ein eleganter, komfortabler Gran Turismo, mit dem man flott, aber nicht hektisch auf die große Reise geht. Den kompletten Fahrbericht des BMW-M5-Gegners Maserati Ghibli Trofeo finden Sie auf 24auto.de*. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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