Mautsündern drohen saftige Geldstrafen

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Vor der A 17 Richtung Prag zeigt ein Mann eine Wochenvignette für tschechische Autobahnen.

München - In Ländern mit mautpflichtigen Straßen drohen “Schwarzfahrern“ empfindliche Geldstrafen. Was den Verkehrssündern droht:

Bis zu 800 Euro müssen Kraftfahrer ohne gültige Vignette in Slowenien berappen, warnt der ADAC. Da ist es wenig tröstlich, dass das Bußgeld bei sofortiger Zahlung halbiert wird. In Slowenien sind Strafen bis zum Zehnfachen des Vignettenpreises möglich - also bis zu 500 Euro. Eine Ersatzmaut in Höhe von 120 Euro wird in Österreich fällig. Wer diese nicht an Ort und Stelle bezahlt, muss mit mindestens 300 Euro Bußgeld rechnen.

Das kosten Verkehrssünden im Ausland

Das kosten Verkehrssünden im Ausland
Wer im Ausland auf Tempolimits pfeift oder betrunken hinterm Steuer sitzt, muss mit drastischen Strafen rechnen. Verkehrssünden werden in vielen Ländern mit wesentlich höheren Strafen geahndet als in Deutschland. Und Vorsicht, denn Knöllchen aus dem Ausland können nun auch von deutschen Behörden eingetrieben werden.  © dpa
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1 MV = Nettomonatsverdienst © dpa
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TS = Tagessatz (Strafberechnung nach Monatsverdienst in Finnland maximal 120 TS) © dpa
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* = Mindestbußen tagsüber, nachts (22-7 Uhr) um ein Drittel höhere Bußgelder © dpa
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TS = Tagessatz (Strafberechnung nach Monatsverdienst) © dpa
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Rund 20 europäische Länder bitten laut dem ADAC Autobahn- oder Schnellstraßennutzer zur Kasse. Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Mazedonien, Polen, Portugal, Serbien und Spanien berechnen die Maut nach Streckenlänge: Gezahlt wird dort für jeden gefahrenen Kilometer. Vignetten mit unterschiedlichen Zeitfenstern gibt es in Bulgarien, Österreich, Rumänien, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn. Viele Länder verlangen zusätzliche Mautgebühren für Brückenüberquerungen, Tunnel- und Stadtdurchfahrten.

dpa

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