Mit Gefühl am Gaspedal die Umwelt und den Motor schonen

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Auch auf den Reifendruck kommt es an: Schon 0,2 bar zu wenig können ein Prozent mehr Kraftstoff kosten.

Umweltschutz ist bei Autofahrern angesagter denn je. Die Hersteller hoffen, dass sich dieser Trend in den kommenden Jahren in guten Verkaufszahlen von Elektroautos niederschlägt. Dabei kann man bereits jetzt mit dem eigenen Benziner oder Diesel viel CO2 sparen - mit einer sparsamen Fahrweise.

Die tut dafür nicht nur der Umwelt gut: Wer überlegt Gas gibt, spart Geld und reduziert neben Abgasemissionen auch den Verschleiß des Motors.

Nicht warmlaufen lassen

Den Motor im Winter warmlaufen lassen ist bei modernen Autos unnötig und kostet nur Kraftstoff. Besser ist es, direkt loszufahren und die Heizung auslassen, bis sich der Zeiger für die Kühltemperatur etwas bewegt. Nun kann das Auto auch Wärme für die Heizung abgeben.

Niedrige Drehzahlen

Hochtouriges Fahren kostet am meisten Benzin – wer früher hochschaltet, spart deutlich. Nach dem Anfahren sollte man daher zügig in den zweiten Gang schalten. Zudem können die meisten Autos bei Stadttempo 50 ohne Probleme im fünften Gang gefahren werden.

Strom sparen

Elektronische Geräte konsumieren indirekt über die Lichtmaschine – besonders die Klimaanlage. Zusätzlich verbraucht sie circa 0,6 Liter auf 100 Kilometer. Bei Stadtfahrten genügt oft schon ein heruntergekurbeltes Fenster für frische Luft. Auf der Autobahn hingegen sollten die Fenster geschlossen bleiben: Durch den erhöhten Luftwiderstand bei höherem Tempo liegt der Verbrauch sonst deutlich höher als bei einer eingeschalteten Klimaanlage.

Leerlauf vermeiden

Entgegen einem weit verbreiteten Mythos spart man durch Auskuppeln keinen Sprit: Im Leerlauf muss der Motor die Drehzahl aus eigener Kraft halten und verbraucht Kraftstoff. Mit eingekuppeltem Gang hingegen vermindern moderne Motoren automatisch die Spritzufuhr. Wer in absehbarer Zeit bremsen muss, nimmt daher den Fuß vom Gas und rollt mit eingekuppeltem Gang weiter. Wer ausreichend Abstand zum Vorausfahrenden hält, kann zudem kurzfristige Temposchwankungen per Gaswegnahme einfach abfangen.

Gewicht abwerfen

Unnötiger Ballast muss raus – je schwerer das Auto, desto mehr Energie ist nötig, um es zu bewegen. 100 Kilogramm steigern den Verbrauch eines Kompaktwagens um bis zu 0,3 Liter, Dachboxen kosten etwa zwei Liter mehr.

Genug Druck auf den Reifen

Laut dem ADAC unterschätzen viele Autofahrer die Bedeutung des richtigen Reifendrucks. Ist er zu gering, wird die Seitenführung des Reifens schlechter, wodurch sich der Bremsweg verlängert. Gleichzeitig erhöht schon ein Minderdruck von 0,2 bar den Rollwiderstand und sorgt sowohl für unnötigen Mehrverbrauch von etwa einem Prozent als auch zusätzlichen Reifenverschleiß. (djd/nh)

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