Wichtige Verkehrsregel

Mit dem Rad über den Zebrastreifen: Wer hat Vorrang?

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Fahrradfahrer müssen nicht an einem Zebrastreifen absteigen. Fahren sie darüber, haben sie aber keinen Vorrang mehr. Foto: Franziska Kraufmann/dpa

Auf dem Zebrastreifen haben Fußgänger Vorrang vor Autos und Motorrädern. Aber auch Radfahrer nutzen dieses Recht für sich. Müssen Autos hier Vorfahrt gewähren?

Am Zebrastreifen haben Fußgänger und Rollstuhlfahrer Vorrang beim Überqueren der Straße. Das gilt auch für Radfahrer - allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Fahrradfahrer auf dem Zebrastreifen: Vorrang unter einer Bedingung

Fahrradfahrer haben nur Vorrang am Zebrastreifen, wenn sie vorher absteigen und ihr Rad über den Übergang schieben. So gelten sie rechtlich als Fußgänger, erklärt der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD). Anhalten müssen Autos gegebenenfalls auch für Krankenfahrstühle, die etwa von Senioren als Elektromobil genutzt werden.

Bußgeld-Risiko von zehn Euro

Über den Zebrastreifen zu radeln, sei zwar nicht verboten, erläutert sich ein Sprecher. Nur haben Radler dann keinen Vorrang mehr. Sie müssen so die Straße queren, als sei kein Zebrastreifen vorhanden, und auch Fußgängern, Krankenfahrstuhl- und Rollstuhlfahrern Vorrang geben. Sie riskieren dabei zudem ein Bußgeld von zehn Euro, sollte ein Autofahrer wegen ihnen bremsen oder anhalten müssen.

dpa/tmn

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