Mit Sechszylinder-Mittelmotor

Maserati MC20: Das steckt hinter dem kryptischen Namen des Supersportwagens

Ein weißer Maserati MC20
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Der neue Supersportwagen aus dem Hause Maserati trägt den Namen MC20.

Maserati meldet sich kraftvoll zurück: Der flache MC20 soll die sportlichen Gene der Traditionsmarke wiederbeleben, aber auch als Zugpferd für die normalen Modelle dienen.

Modena – Eigentlich sollte das große Fest schon im Frühjahr gefeiert werden. Doch dann kam Corona. Maserati plante um und verschob die Wiedergeburt des ersten echten Sportwagens mit dem Dreizack-Logo seit 15 Jahren in den Spätsommer. Direkt an der Rennstrecke im italienischen Modena ließ die Mittelmotor-Flunder MC 20 die letzten Hüllen fallen und sonnte sich im Beifall der brav Abstand haltenden Premieren-Gäste. „Unser Supercar ist ein riesiger Schritt in eine völlig neue Phase unserer Geschichte“, freute sich Maserati-Chef Davide Grasso.

Wie es sich gehört, hat der Maserati MC20 standesgemäß einen Mittelmotor vor der Hinterachse, der durch dicke seitliche Kiemen atmet. Trotz Downsizing leistet der 3,0-Liter-Sechszylinder 463 kW (630 PS).* Dass er in der möglichen Spitze von 325 km/h seinem Vorgänger MC12 um 20 km/h hinterherhinkt, sei nur am Rande erwähnt. Das MC steht für Maserati Corse („Maserati Rennsport“) und die „20“ für das Erscheinungsjahr. Beim Vorgänger MC12 bezog sich die Zahl noch auf die Summe der Zylinder. Da steckt der Neuling deutlich zurück, begnügt er sich doch mit der halben Zahl an Töpfen, aber auch Hubraum. *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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