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Tesla entthront: Chinesischer Hersteller verkauft mehr E-Autos als Elon Musk

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Dämpfer für Elon Musk: Der chinesische Elektrobauer BYD hat seine Verkäufe deutlich gesteigert und Tesla als Branchenkönig entthront.

Austin – Für US-Elektroautobauer Tesla läuft es aktuell nicht wirklich rund: Das brandneue Werk in Grünheide bei Berlin, das nach langen Verzögerungen eröffnet wurde – musste nun schon wieder die Produktion stoppen. Auch bei der Kundenzufriedenheit bekam Tesla zuletzt miese Noten. Jetzt ein weiterer Rückschlag für Unternehmenschef Elon Musk (51): Der chinesische Elektroautobauer BYD (Build Your Dreams) hat Tesla in Sachen E-Auto-Verkäufe überholt.

Dämpfer für Elon Musk: Der chinesische Elektrobauer BYD hat seine Verkäufe deutlich gesteigert und Tesla als Branchenkönig entthront.
Rückschlag: Tesla ist bei den Verkaufszahlen im ersten Halbjahr 2022 nicht mehr die Nummer Eins. (Symbolbild) © ZUMA Wire/Imago

Tesla entthront: Chinesischer Hersteller verkauft mehr E-Autos als Elon Musk

Laut einer Mitteilung konnte der chinesische E-Autobauer, an dem auch die Investment-Legende Warren Buffet (91) beteiligt ist, im ersten Halbjahr 2022 mehr als 640.000 Fahrzeuge absetzen. Eine extreme Steigerung um rund 315 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Tesla dagegen gab für das erste Halbjahr einen Absatz von rund 564.000 Autos an.

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BYD verkauft mehr E-Autos als Tesla – zählt jedoch auch seine Plug-in-Hybride dazu

Allerdings fasst BYD seine Elektroautos unter dem Begriff NEV (New Energy Vehicles) zusammen – und dazu zählen nicht nur reine Stromer, sondern auch Plug-in-Hybride. Und der Anteil der Teilzeit-Stromer an der Gesamtzahl der verkauften Fahrzeuge ist nicht gerade gering: Er lag im Juni bei fast 50 Prozent. Die Produktion von reinen Verbrennern hat BYD im März komplett eingestellt.

Zuletzt hatte es Kontroversen um einen Jobabbau bei Tesla gegeben: In einer internen E-Mail hatte Elon Musk eine Reduzierung der Arbeitsplätze beim E-Autobauer um zehn Prozent angekündigt. Kurz darauf war er allerdings schon wieder zurückgerudert und hatte erklärt, dass die Zahl der Festangestellten sinken solle und dafür aber mehr Leiharbeiter engagiert werden sollen.

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