Ab auf die Einkaufsliste!

Neuer Hyundai i30 soll ambitionierte Ziele erreichen

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Der neue Hyundai i30 soll eine echte Alternative zu Volkswagen sein.

Der neue Hyundai i30 wirkt gefälliger als sein Vorgänger. Nicht zuletzt, weil ein deutscher Stardesigner Hand angelegt hat.

Ja, von einem VW Golf in der Garage träumen viele. Wohl auch zu Recht. Der Wolfsburger läuft in Tests regelmäßig den Mitbewerbern den Rang ab: Technik, Innovation, Verarbeitung – hier stimmt’s, das ist solide, ja, da wackelt nichts.

Und wenn die Haushaltskasse nicht reicht?

"Wir wollen auf die Einkaufsliste", erklärt Hyundai-Pressechef Deutschland Bernhard Voß und meint damit den neuen i30. „Und eine echte Alternative zu Volkswagen sein.“ Kann das der Südkoreaner, der in Rüsselsheim entwickelt wurde und seit Januar ab 17 500 Euro erhältlich ist?

Erste Probefahrt

Als Hauptkaufgrund nennen Kunden zunehmend das Design. Das ist auch bei Hyundai angekommen. Bei der nunmehr dritten Generation des i30 handele es sich um den „ersten echten Peter Schreier“, betont der Hersteller daher. Das ist jener Autodesigner aus Bayern, der einst das Gesicht des Audi formte, das Blechkleid des Beetle kreierte und auch dem Golf sein bis heute unverwechselbares Äußeres verlieh. 2006 wechselte er in die Designabteilung von Kia, der Konzernschwester von Hyundai – und setzte seine Erfolgsstory mit Cee’d, Soul, Carens und Co. fort. Nun legte er also Hand an den Hyundai i30 an.

Innen finden wir ein gefälliges Cockpit. Die Konnektivität funktioniert tadellos, das Navi arbeitet präzise. An Materialien und Oberflächen gibt es nichts zu meckern, die Verarbeitung ist solide, Platz auf allen Sitzen ebenfalls. Der Kofferraum fasst zwischen 395 und 1 301 Liter. Ein ebener Ladeboden wäre aber wünschenswert gewesen.

Bei den Sicherheitsassistenten hat der 2,34 Meter lange Hyundai beachtlich zugelegt: Abstandstempomat, Müdigkeitswarnung, City-Notbremsassistent, Spurhalte-Assistent, Querverkehrs- und Tot-Winkel-Warner sind dabei – um nur einige Beispiel zu nennen. In der fünften und höchsten Ausstattungsvariante Premium werden dann freilich 26 450 Euro aufgerufen.

Die Motorenpalette des neuen i30 umfasst insgesamt drei Benziner und drei Diesel, die ein Leistungsspektrum zwischen 95 und 140 PS abdecken. Für unsere Testfahrten entschieden wir uns für den 1.0 blue T-GDI mit 120 PS und 6-Gang-Handschaltung. Der kleine Benziner vermittelt ein luftig-leichtes Fahrgefühl, ist agil unterwegs und völlig ausreichend. 7,5 Liter Durchschnittsverbrauch ermittelt der Bordcomputer. Der 1.4 T-GDI mit 140 PS, ganz neu entwickelt, verbraucht etwa dasselbe. Er fährt sich komfortabel, wenngleich nicht unbedingt spritzig. Zuverlässig, leise und unaufgeregt treibt er das Fahrzeug an. Erst bei höheren Geschwindigkeiten jenseits der 150 km/h macht er sich bemerkbar. Bei 210 km/h soll übrigens Schluss sein.

Fazit

Sieht gut aus, kann was – der i30 könnte in der Golfklasse vorn mitfahren. Billig ist er freilich nicht. Wettbewerbsplus: 5-Jahres-Garantie ohne Kilometerbegrenzung. Könnte für die Einkaufsliste reichen.

New York Auto Show: die Amis stehen auf Größe und PS

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