Kollisonswarner und Telematik

Neuer Opel Insignia kommt mit vielen Extras

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Der Opel Insignia Sports Tourer hat nicht nur mehr Ladevolumen - er lässt sich auf Wunsch auch mit einem Achtstufen-Automatikgetriebe oder einer 360-Grad-Rundumkamera bestellen. Foto: Nicolas Blandin

Die Zweitauflage der Mittelklasse-Limousine bringt Opel zunächst als Limousine und als Kombi Sports Tourer an den Start. Der Kombi ist leicht gewachsen, bietet bis zu 1665 Liter Ladevolumen und lässt sich mit reichlich Infotainment- und Assistenzsystemen aufrüsten.

Genf (dpa/tmn) - Opel zeigt die zweite Generation seines Flaggschiffs Insignia auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März). Die viertürige Mittelklasse-Limousine soll nicht nur sparsamer sein als bisher, sondern auch dynamischer fahren. Deshalb trägt die Limousine fortan den Beinamen Grand Sport.

Der Kombi heißt weiterhin Sports Tourer. Die Limousine beginnt bei 25 590 Euro, der Kombi kostet mindestens 26 690 Euro und soll im Juni zu den Händlern rollen.

Die Limousine ist um 10 Zentimeter auf 4,90 Meter gewachsen, was vor allem im Fond spürbar sein soll. Nach Angaben des Herstellers hat das Auto bis zu 175 Kilo abgespeckt und fußt auf einer komplett neuen Fahrzeugarchitektur. Serienmäßig sind zahlreiche Sicherheitsfeatures an Bord. Unter anderem ein Frontkollisonswarner, der auch Fußgänger erkennt, sowie eine automatische Gefahrenbremsung für die Stadt.

Zum Teil sind ein intelligenter Allradantrieb und eine neue Achtgang-Automatik verfügbar. Neue oder weiterentwickelte Benziner und Diesel decken ein Leistungsspektrum von 81 kW/110 PS bis 191 kW/260 PS ab. Der Einstieg für die Limousine beginnt bei 25 590 Euro für die frei verfügbare Business Edition, teilt Opel mit.

Der Kombi misst jetzt knapp 4,99 Meter. Je nach Version hat er um bis zu 200 Kilogramm abgespeckt. Vergrößert haben die Rüsselsheimer sein Kofferraumvolumen um 130 Liter - auf maximal 1665 Liter. Über etwas mehr Platz dürfen sich auch die Fondpassagiere freuen, die ihre äußeren beiden Sitze erstmals beheizen lassen können.

Ein Navi, Ergonomiesitze oder eine Einparkhilfe sind im Sports Tourer unter anderem schon an Bord. Mit vielen Extras für Assistenz und Komfort lässt sich der Mittelklasse-Kombi weiter aufrüsten: Die Smartphone-Vernetzung von Apple- und Android-Geräten ist ebenso möglich wie der zum Teil serienmäßige Telematik-Dienst Onstar. Das Angebot umfasst zahlreiche Assistenzsysteme etwa zum Spurhalten, ein Head-up-Display und eine 360-Grad-Kamera. Ein LED-Kurvenlicht mit je 16 LED-Elementen soll die Straße nun noch besser ausleuchten.

Neu auch: Eine Achtstufen-Automatik und ein Allrad-System, das die Drehmomente noch präziser und individueller an die einzelnen Räder verteilen können soll. Das Angebot an Benzin- und Dieselmotoren deckt mittelfristig eine Leistungsbreite von 81 kW/110 PS bis 191 kW/260 PS ab. 2016 entfielen etwa 82 Prozent der Insignia-Verkäufe auf Kombi-Modelle. Man gehe davon aus, dass sich das beim neuen Modell so ähnlich verhalten werde, so ein Sprecher. Ein Insignia Country Tourer in Geländeoptik könnte auf der IAA in Frankfurt Premiere feiern.

Genfer Autosalon

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