Im Flugmodus in die Zukunft

Fremder Vogel - der Nissan Bladeglider

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Fremder Vogel - der Nissan Bladeglider

Der Nissan Bladeglider ist zwar ein Auto, aber ein ganz besonderes. Schon die Form ist absolut gewöhnungsbedürftig. Dazu hat der Roadster nur drei Räder und fährt nur rein elektrisch. Und sonst?

Der Bladeglider ist mehr als ein Prototyp. Für Nissan symbolisiert der Exot die Zukunft. Der Roadster steht für einen Neuanfang. Schon das Aussehen soll unsere Vorstellung von normalen Fahrzeugen neu definieren.

So ist es gewollt, dass die Optik des Nissan Bladeglider mehr an ein Segelflugzeug als an ein Auto erinnert. Vorne ist die Spur nur einen Meter breit. Die Nase liegt flach am Boden, die Seitenlinie steigt anmutig - aerodynamisch - zum Cockpit an. 

„Gleiten“ statt „fahren“

Das Mobil fährt rein elektrisch und ist damit geräuschlos unterwegs. Es gleitet also fast wie ein Segelflieger, der in der Luft ohne Motor seine Kreise zieht. Außerdem ist der Bladeglider dank kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFK) extrem leicht. Der Perlweiße Lack rundet das Bild ab.

Weniger futuristisch setzt Nissan beim Antrieb auf die im Leaf bewährte Lithium-Ionen- Batterie-Technologie. Sollte der Bladeglider jedoch zu einem Serienauto reifen, planen die japanischen Autobauer den Einsatz von sogenannten In-Wheel- Motoren an den Hinterrädern. Ein solcher Antrieb mit unabhängigen Motoren spart Platz im Innenraum. Bis jetzt haben im Prototyp neben dem Fahrer zwei Passagiere Platz. Besonderes Detail: Wenn sich die Türen öffnen, gleitet auch der Fahrersitz seitlich nach außen. 

„Edgy“ (besonders abgefahren) ist das Cockpit. Der Fahrer - Pilot -  nimmt in einer Flugkanzel mit 360 Grad Panorama Platz. Auch das Lenkrad im Nissan Bladeglider ist im Flugzeug-Stil.

Erstmals zeigt Nissan seinen Bladeglider auf der Motor Show in Tokio (23. November bis 1. Dezember 2013).  

Nissan Bladeglider

Was ist das denn? Nissan Bladeglider

 ml

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