Frisches Design und viel mehr

Nissan Note: Ganz neue Töne

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Der Neue Nissan Note: Ab Oktober 2013 buhlt der Wagen im B-Segment um die Gunst der Städter und tritt gegen Ford Fiesta und Co. an.

Die Anforderungen an Stadtautos steigen stetig: Sie sollen klein, aber innen großzügig sein, Komfort und Agilität bieten, spritsparend und sicher fahren.

Und, bitteschön, dynamisch aussehen und zum Geldbeutel passen. Wahrlich ein ziemlich hohes Anspruchsprofil. Nissan glaubt mit seinem neuen Note den Kundenwünschen gerecht zu werden. Ab Oktober buhlt der Wagen im B-Segment um die Gunst der Städter und tritt gegen Ford Fiesta und Co. an.

Der erste Eindruck

Vergessen Sie einfach, was sie mit dem bisherigen Note verbinden. Der Alte mit seinem abgehackten Heck hatte sicher auch seine Fans, auch wenn diese eher den Pragmatikern, als den Ästheten zuzurechnen sind. Sein Nachfolger – in Asien und den USA bereits auf dem Markt – wurde eigens für den europäischen Kunden modifiziert. Der Radstand ist verlängert, die Überhänge dabei verkürzt. Die Flanken bekamen eine sogenannte Squash-Linie verpasst, gemeint ist der Winkel der in die Seitenlinien eingearbeitet wurde und an die Flugbahn eines Squashballs erinnern soll. Am Heck entfallen nun die riesigen Leuchten – sie sind nun nicht mehr in die Höhe, sondern in die Breite gelegt. Das bewirkt mehr Klarheit und Gefälligkeit.

Der Innenraum wirkt modern und freundlich. Das Platzangebot überrascht vor allem auf der Rückbank. Diese ist um 16 Zentimeter verschiebbar (500 Euro) und sorgt entweder für großzügige Kniefreiheit – die klassenbeste bei Kleinwagen – oder mehr Stauraum im Kofferraum, der je nachdem zwischen 325 bis 411 Liter fasst. Komfortabel zudem die Türen, die sich zu 90 Grad öffnen lassen und damit einen leichten Ein- oder Ausstieg ermöglichen.

Großes Augenmerk wurde beim Note dem Thema Sicherheit gewidmet: Erstmals wird im Segment der Kleinwagen ein Sicherheitsnetz aus Tote-Winkel-Warner, Spurhalte-Assistent und Erkennung beweglicher Objekte gespannt. Die drei Systeme (1 200 Euro) beziehen hierbei ihre Daten über eine am Heck angebrachte Weitwinkelkamera. Clevere Lösung – sie soll durch eine Wasch- und Trocknerfunktion auch bei schlechtem Wetter einwandfrei arbeiten. Rund um das Auto sind insgesamt vier Mikrokameras angebracht, die eine 360-Grand-Sicht aufs Display des Navi zaubern. Mittels Helikopterperspektive lässt sich so leichter einparken.

Angeboten wird der Note mit zwei Benzinern (80 und 98 PS) sowie mit einem 1,5-Liter-dCi-Turbodiesel (90 PS). Alle Motoren sind mit Start-Stopp ausgestattet. Der Verbrauch liegt laut Hersteller zwischen 4,7 l/100 km bis 3,6 l/100 km (Diesel).

Preislich geht’s los bei 13.990 Euro in der Basisausstattung Visia mit 80-PS-Ottomotor. Teuerstes Modell ist die Tekna-Variante mit 98-PS-Benziner und Automatik für 21 090 Euro.

Fazit

Der Note ist ein attraktives Stadtauto, billig ist er aber nicht.

Nissan Note - Japaner mit frischem Design

Nissan Note - Japaner mit frischem Design
Nissan Note: Japaner geht mit frischem Design, Flexibilität und Sicherheitspaket auf Kundenfang © Nissan
Nissan Note - Japaner mit frischem Design
Großes Augenmerk wurde beim Note dem Thema Sicherheit gewidmet: Erstmals wird im Segment der Kleinwagen ein Sicherheitsnetz aus Tote-Winkel-Warner, Spurhalte-Assistent und Erkennung beweglicher Objekte gespannt. © Nissan
Nissan Note - Japaner mit frischem Design
Modernes Cockpit mit guter Übersicht und Funktionalität. © Nissan
Nissan Note - Japaner mit frischem Design
Kameras helfen beim Parken © Nissan
Nissan Note - Japaner mit frischem Design
Attraktivere Formensprache: Der Note bekam u. a. eine neue Seitenlinie und kleinere Heckleuchten. © Nissan
Nissan Note - Japaner mit frischem Design
Ab Oktober buhlt der Wagen im B-Segment um die Gunst der Städter und tritt gegen Ford Fiesta und Co. an. Preislich geht’s los bei 13 990 Euro in der Basisausstattung Visia mit 80-PS-Ottomotor. Teuerstes Modell ist die Tekna-Variante mit 98-PS-Benziner und Automatik für 21.090 Euro. © Nissan

Katrin Basaran

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