Vier für harte Burschen

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VW Nutzfahrzeuge stattet seine ganze Flotte mit Vierradantrieb aus – lesen Sie, was alles möglich ist!

Das hier ist was für Jäger und Schlammler… Heftiges Gelände. Felsbrocken. Hüfttiefe Schlaglöcher. Anstiege so steil, dass man nicht wandern mag.

Aber man muss ja auch gar nicht gehen – man kann ja fahren! Zum Beispiel mit den kernigen Autos, die VW für die richtig harten Einsätze baut. Zuständig ist die Nutzfahrzeug-Abteilung. Und die bietet mittlerweile ihre komplette Modellpalette auch mit Allradantrieb an. Nein, die Rede ist hier nicht von den SUVs Touareg oder Tiguan, die ja meistens doch im Großstadtrevier unterwegs sind. Die Rede ist hier von vier Arbeitstieren, die auf der Straße genauso daheim sind wie auf dem Feldweg. Und mit denen man auch dann noch weiterfahren kann, wenn der Feldweg aufhört…

Das hier sind sie, die Kraxel-Lastesel:

Der Amarok

Wer dieses Auto sieht, der denkt normalerweise eher an die USA als an Europa. Geschlossene Fahrerkabine, offene Ladefläche (für bis zu zwei Euro-Paletten). Im Gelände-Test fällt uns auf: Wir finden trotz intensiver Suche keine Stelle, an der wir steckenbleiben. Besonders hilfreich: die Bergabfahr-Hilfe, die bei heftigem Gefälle automatisch die Geschwindigkeit hält und dazu auch automatisch bremst. Schön wär’s allerdings, wenn das Auto noch ein bissl übersichtlicher wäre (Feldwege sind ja auch nicht breit…). Mittlerweile gibt’s den Amarok nicht bloß mit Handschaltung, sondern auch mit einer Acht-Gang-Automatik (nur mit dem 180-PS-Diesel).

Kultiviert mit Klasse: Amarok der neue VW Pickup

Amarok der neue VW Pickup
Der neue VW Pickup - Amarok setzt neue Maßstäbe in der 1-Tonnen-Pickup-Klasse. Sparsame TDI-Motoren und drei Antriebskonzepte. © Hersteller
Amarok der neue VW Pickup
Robustheit mit innovativer Technologie. Länge: 5,25 Meter. Die Ladefläche des Amarok misst auf einer Ladehöhe von nur 525 Millimetern souveräne 2,52 Quadratmeter. © Hersteller
Amarok der neue VW Pickup
Durch die Breite von 1.222 Millimetern zwischen den Radkästen lassen sich erstmals bei einem Mid-Size-Pickup Europaletten platzsparend quer laden. © Hersteller
Amarok der neue VW Pickup
Komfortabler Arbeitsplatz: Cockpit im typischen VW-Look. © Hersteller
Amarok der neue VW Pickup
Design bis ins Detail. © Hersteller
Amarok der neue VW Pickup
Amarok als SAR Sondermodell. © Hersteller
Amarok der neue VW Pickup
Amarok als SAR Sondermodell. © Hersteller

Der Caddy

VW Caddy

Am besten passt die Bezeichnung Kleinbus. Je nach Ausstattung ist er zum Beispiel für den Postboten, für den Hüttenwirt oder für die reisefreudige Familie gedacht (bei umgeklappten Sitzen mit Zwei-Meter-Bett). Und wenn der Campingplatz mitten in der Pampa liegt: Seien Sie sicher, Sie kommen hin! Unsere Einschätzung: Da reicht auch ein kleiner Motor (110-PS-Diesel) – das Auto ist nämlich relativ leicht.

VW: Der neue Caddy

VW - der neue Caddy
Liebling nicht nur von Lieferanten: Der neue VW Caddy kommt im Herbst 2010 auf den Markt. Der kompakte Van mit dem praktischen Schiebetürkonzept im Fond wurde in allen Bereichen perfektioniert. © Hersteller
VW - der neue Caddy
Neue Frontpartie ist nach der aktuellen Design-DNA von Volkswagen gestaltet.  © Hersteller
VW - der neue Caddy
Neue ESP-Generation in allen Modellen serienmäßig. © Hersteller
VW - der neue Caddy
Erstmals kann bei beiden Modellendie zweite Sitzreihe komplett ausgebaut werden. Das Stauvolumen wächst auf bis zu 3.030 Liter. Beim Caddy Maxi beträgt dieses Maß 3.880 Liter. © Hersteller
VW - der neue Caddy
Sparsamstes Modell der Baureihe ist ab jetzt der neue Caddy 1.6 TDI mit BlueMotion Technology (75 kW / 102 PS). Durchschnittsverbrauch: 4,9 Liter Diesel auf 100 Kilometern (Kastenmodell). © Hersteller
VW - der neue Caddy
Die Preise des neuen Caddy beginnen – je nach Modell – bei 13 595 Euro. © Hersteller

Der T5

VW T5

Das ist quasi der Nach-Nachfolger des VW-Bus. Mit Allradantrieb gibt’s jetzt eine ganze Palette von Autos, die auf dieser Basis entstehen können. Das geht vom Nobel-Ski-Shuttle über das große Camping-Mobil bis hin zum unverwüstlichen Expeditionsfahrzeug. Wir tippen mal: Sie werden noch Augen machen, an welchen Orten Sie dieses Auto noch überall sehen werden…

Der Crafter

VW Crafter

Das ist der erstaunlichste Spross der VW-Allrad-Familie. Was wir sehen, ist schlicht und einfach ein Kastenwagen. Gut, ein bissl höhergelegt, ansonsten schaut er ganz normal aus. Aber was passiert, wenn er ins Gelände darf, ist überraschend: Er bewegt sich wie ein reinrassiger Geländewagen (kein Wunder, dass der auch bei der Dakar-Rallye im Einsatz war). Gedacht ist er zum Beispiel für Baufirmen oder für Energie-Unternehmen (Windräder an unzugänglichen Stellen). Und übrigens: Der Fahrer hat sogar Spaß…

Uli Heichele

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