Das Knibbeln hat ein Ende

Österreich-Pickerl bald mit klebefreier Ecke

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Souvenir an der Windschutzscheibe: Autobahnvignetten aus Österreich

Wien - Seit 16 Jahren gehört es fast schon zum Ritual deutscher Urlauber: die österreichische Vignette von der Windschutzscheibe zu kratzen. Doch das soll bald ein Ende haben.  

Das Ablösen der österreichischen Zehn-Tages-Vignette von der Windschutzscheibe wird vom kommenden Jahr an einfacher. „Es gibt ab 2014 eine Ecke, die nicht mehr klebt“, sagte die für Maut zuständige Geschäftsführerin der Asfinag, Gabriele Lutter, am Donnerstag. Zumindest ein Großteil der voraussichtlich 17 Millionen Kurzzeit-„Pickerl“ werde dieses Merkmal haben.

Souvenir an der Windschutzscheibe

Seit Einführung der Pkw-Maut in Österreich 1997 ist es oft schwierig, die Plaketten leicht und rückstandsfrei wieder zu entfernen. „Wir haben am Klebstoff gearbeitet“, versichert Lutter.

Über die Einführung weiterer Maut-Varianten ist noch nicht entschieden. Zur Debatte steht eine Drei-Tages- und eine Halbjahresvignette. Die Prüfung der Wirtschaftlichkeit und eine Umfrage unter 1000 Autofahrern aus dem In- und Ausland sollen Ende Oktober abgeschlossen sein, sagte Asfinag-Sprecher Alexander Holzedl. Die Asfinag ist eine staatseigene Holding, die die knapp 2200 Autobahn-Kilometer der Alpenrepublik betreibt.

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dpa

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