Offen in neun Sekunden

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Schnittig: Das VW Golf R Cabrio stellt in Sachen Geschwindigkeit zweifellos die Spitze dar.

Von geschlossen bis offen braucht das Golf R Cabrio neun Sekunden, von null auf 100 km/h sogar nur 6,4 Sekunden. Und seine Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h elektronisch abgeregelt.

Damit stellt das R-Cabrio bei den offenen Volkswagen Beetle, Golf und Eos in Sachen Geschwindigkeit zweifellos die Spitze dar.

Was man aus einem gutbürgerlichen Auto so alles machen kann, zeigt auch beim Golf Cabrio mal wieder die R GmbH, bei Volkswagen für Leistung und sportliches Zubehör verantwortlich. Mit dem Golf Cabrio begaben sich die Leistungsfanatiker zum ersten Mal daran, einem offenen Auto mit Stoffdach Beine zu machen. Kern der Bemühungen ist natürlich der Motor, immer gekoppelt mit dem Sechs-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG.

Der Zwei-Liter-Turbo mit Benzindirekteinspritzung bringt es auf eine Literleistung von 133,6 PS oder insgesamt 195 kW / 265 PS. Sein Drehmoment liegt mit 350 Newtonmetern (Nm) zwischen 2500 und 5000 U/min lange auf dem Maximum. In 6,4 Sekunden schafft dieses Cabrio den Standardspurt von null auf 100 km/h und muss sich von der Elektronik die Höchstgeschwindigkeit bei 250 km/h abregeln lassen. Mit dem Verbrauch (nach EU-Norm) von 8,2 Litern liegt der R gut im Vergleich zu gleichschweren (1600 kg plus) und gleichstarken Wettbewerbern. Die um 25 Millimeter tiefer gelegte Karosserie ruht auf einem sportlich abgestimmten Fahrwerk mit der für stärkere Golf reservierten Vier-Lenker-Hinterachse.

Wer die adaptive Fahrwerksregelung zusätzlich bestellt, bekommt die Dämpfung des Fahrwerks stets automatisch an die Fahrbahnverhältnisse angepasst. Außerdem kann der Fahrer per Kippschalter zwischen den Modi „Normal“, „Sport“ oder „Comfort“ wählen. Dabei lässt schon die Normal-Einstellung keinen Zweifel daran aufkommen, dass dieser Golf sportlich abgestimmt wurde.

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Zur Kurvenwilligkeit trägt das elektronische Sperrdifferenzial XDS bei, das zum Serienumfang ebenso gehört wie Bi-Xenonscheinwerfer, LED-Tagfahrlicht und -Rückleuchten, 18-Zoll-Räder, Sportsitze vorn, Lederausstattung, Klimaautomatik und – wichtig – auch vordere Stoßfänger in einer „eigenständigen Motorsport-Optik“, wie die R-Gesellschaft die großen Lufteintrittsöffnungen beschreibt.

Das Heck bekommt für die sportliche Optik einen schwarzen Diffusor mit einer zweiflutigen Abgasanlage spendiert, deren Rohren wieder außen und nicht – wie beim Vorgänger – nebeneinander in der Mitte angeordnet sind.

Der Preis beginnt bei 43 325 Euro. (ampnet/Sm)

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