Crossover im Fahrbericht

Opel Crossland 1.2 Turbo: Auf ein Sicherheits-Extra ist nicht immer Verlass

Standaufnahme eines Opel Crossland von schräg vorn
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Der neue Crossland trägt das überarbeitete Markengesicht von Opel.

Opel eifert mit dem Crossland optisch dem neuen Mokka nach, verpasst dem kleinen Crossover das Gesicht des Konzernbruders und hat spürbar am Fahrwerk gefeilt.

Rüsselsheim – Die Modellpflege des Opel* Crossland beginnt mit einem Minus. Wo früher noch stolz ein X im Namen des kleinen Crossovers prangte, herrscht jetzt gähnende Leere. „Genau wie der Mokka verzichtet der neue Opel Crossland jetzt auf das X als Namenszusatz. Damit wird das Modell-Portfolio weiter synchronisiert“, erklärt ein Opel-Sprecher. Gut, einen Allradantrieb bietet der Crossland ohnehin nicht – da kann auch das X verschwinden. Wenn es darum geht, warum es mit dem Mokka und dem Crossland bald zwei Modelle im gleichen Segment gibt, geraten die Rüsselsheimer Marketing-Spezialisten dann schon mehr ins Schwimmen. Dann wird der Mokka zum „ausdrucksstarken Crossover im urbanen Lifestyle“, während der Crossland „funktionell und geräumig“ sei, eben etwas für bodenständige Familien. Aber dass zwei Fahrzeuge letztlich um dieselbe Kundschaft buhlen, passt so gar nicht in die französisch-portugiesische Effizienz-Programm von Konzernchef Carlos Tavares (62). Allerdings ist der Crossland seit seinem Erscheinen 2017 mit insgesamt rund 80.000 verkauften Einheiten die Nummer drei in der Opel-Rangliste in Deutschland und mit circa 350.000 Modellen international die Nummer zwei.

Bei den Assistenzsystemen* trumpft der Crossland dann schon größer auf: Totwinkel-Warner, Geschwindigkeitsregelanlage, Head-up-Display (nach wie vor mit ausfahrbarem 3,5-Zoll-Bildschirm), eine 180-Grad-Rückfahrkamera und natürlich LED-Scheinwerfer mit Abbiegelicht, Fernlichtassistent samt automatischer Leuchtweitenregulierung. Auch eine Verkehrszeichenerkennung unterstützt den Piloten, aber auf die sollte man sich nicht zu hundert Prozent verlassen, da sie ab und an mal ein Schild übersieht. Ist zwar selten der Fall und dass in einer Ortschaft keine 100 km/h zu fahren sind, sollte ohnehin klar sein. Bei den schräg stehenden breiten C-Säulen ist der technische Schulterblick durchaus hilfreich. Doch auf den Totwinkel-Warner ist auch nicht immer Verlass, da er nur in einem Geschwindigkeitsfenster zwischen zwölf und 140 km/h aktiv ist. Den kompletten Fahrbericht zum neuen Opel Crossland lesen Sie bei 24auto.de* *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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