Einfallsreich, aber gefährlich

Küchenstuhl als Autositz - Polizei greift ein

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Einfallsreich, aber völlig ungeeignet und gefährlich: der Küchenstuhl, eingeklemmt zwischen Fahrer- und Beifahrersitz.

Ein gepolsterter Küchenstuhl ist bestimmt sehr bequem und obendrein vielseitig einsetzbar. Das hatte sich wohl auch der Fahrer eines Kleintransporters gedacht, bis die Polizei sein Fahrzeug stoppte.  

Der Kleintransporter mit der kreativen Küchenbestühlung war laut Polizeibericht am Dienstagnachmittag auf der A2 bei Braunschweig unterwegs. Das Fahrzeug aus Rumänien hatte zehn Erwachsene, ein Kind und Gepäck an Bord und war komplett überladen.  

Statt der zulässigen 3,5 Tonnen Gewicht brachte der Kleintransporter 4,7 Tonnen auf die Waage. Doch das war noch nicht alles, wie die Autobahnpolizei mitteilt: Da die vorhandenen neun Sitzplätze nicht ausreichten, hatte der 46-jährige Fahrer kurzerhand einen Küchenstuhl zwischen Fahrer- und Beifahrsitz gestellt. Das 8-jährige Mädchen musste auf dem Schoß eines Erwachsenen Platz nehmen.

Die Autobahnpolizisten untersagten die Weiterfahrt und kassierten von dem Fahrer eine Sicherheitsleistung in Höhe 340 Euro.

Kreative Sitzplätze im Auto 

Wenn es um mehr Platz im Fahrzeug geht, sind Autofahrer bisweilen ziemlich kreativ. Um drei Personen in der ersten Reihe unterzubringen, hatte ein Trio aus Starnberg (Bayern) eine ausgefallene Lösung.

Klappstühle als Autositze zum Beispiel mögen zwar praktisch sein, doch für den Einsatz der Gartenmöbel hatte die Polizei überhaupt kein Verständnis.

Ein Vater aus Essen hat seinen Nachwuchs mangels Rückbank einfach auf einen Plastikstuhl angeschnallt. Keine gute Idee.

Sehr puristisch war auch ein anderer Autofahrer unterwegs. Ein umgestülpter gelber Plastikeimer hinterm Steuer diente dem 46-jährigen Fahrer als Sitzgelegenheit.    

ml

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