Porsche hebt völlig ab

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Auf dem Flugplatz in Heubach treffen sich am Sonnabend, 20. August 2011, wieder die letzten verbliebenen Flugzeuge mit Porsche-Flugmotoren.

Auf dem Flugplatz in Heubach treffen sich am Sonnabend, 20. August 2011, wieder die letzten verbliebenen Flugzeuge mit Porsche-Flugmotoren.

Bei gutem Wetter werden rund zehn Maschinen erwartet und auch wieder Mitfluggelegenheiten angeboten. Da bereits drei Porsche-Clubs ihr Kommen zugesagt haben, gibt es darüber hinaus aber auch jede Menge Automobile der Marke zu sehen.

Porsche 356 der Lüfte

Der erste Prototyp der "Elster" erhebt sich nach dem Zweiten Weltkrieg 1957 mit Porsche-Kraft in die Luft: Der Porsche-Flugmotor-Typ 678. Basis dafür ist der Vierzylinder-Boxermotor des Porsche 356. © Porsche
Die „Elster B“ steht in einem engen historischen Bezug zum Porsche 356: In diesem Flugzeug-Typ wurde in den späten 1950er Jahren der Porsche-Flugmotor-Typ 678 erprobt. © Porsche
Der Porsche 911 GT3 Cup S und Pützer Elster B mit Porsche-Flugzeugmotor. © Auto-Medienportal.Net/Scoutsource Communication
Die „Pützer Elster B“ neben einem Porsche 356 B Coupé. © Porsche
Verschiffung eines Porsche 356 Coupé nach Amerika (1953). © Porsche
Auf der IAA in Frankfurt 1957: Mit dem vom Porsche 356 abgeleiteten, 52 PS-starken Flugmotor Typ 678/3 wurde die „Pützer Elster“ zunächst angetrieben. © Porsche
Das Modell 356 Typ A vor dem Porsche-Werk 2 in Zuffenhausen, 1955. Der Porsche 356 ist ab 12.000 Mark zu haben. © Porsche
Ferry Porsche und sein Sohn Ferdinand Alexander mit einem Typ 356 A in New York (1958). © Porsche
356 Coupé vor einem Wirtshaus in Dinkelsbühl, 1955 © Porsche
Modellauto 356 "Nr. 1", 1948, Maßstab 1:18 © Porsche

Die Fachzeitschrift „9ELF“ wird den schönsten Wagen des Treffens küren. Zudem unterstützt das Porsche-Zentrum Schwäbisch Gmünd das Treffen mit einigen Porsche aus dem aktuellen Modell Programm.

Erwartet wird auch der 440 PS starke und rund 300 km/h schnelle Porsche 911 GT3 Cup S von Oliver Strasser sowie einem 911 GT3 R im ADAC-GT-Masters teils. Oliver Strasser wird ebenfalls vor Ort sein und für Fragen rund um das Rennfahrzeug zur Verfügung stehen. Last but not least kürt die Porsche-Fachzeitschrift „9ELF – Magazin für Porsche-Enthusiasten“ auch noch den schönsten Porsche des Treffens.

911 GT3 R Hybrid

911 GT3 R Hybrid Rennwagen Schwungradspeicher
Intelligente Performance von Porsche - der 911 GT3 R Hybrid ist erstmals am 4. März auf dem Genfer Autosalon zu sehen. Das neuartige Hybridsystem wurde speziell für den Einsatz im Rennwagen entwickelt und unterscheidet sich im Aufbau und in den Komponenten von konventionellen Hybridsystemen.  © Hersteller
911 GT3 R Hybrid Rennwagen Schwungradspeicher
Zwei je 60 kW starken Elektromaschinen unterstützen den 480 PS starken Vierliter-Sechszylinder-Boxermotor im Heck. © Hersteller
911 GT3 R Hybrid Rennwagen Schwungradspeicher
Anstelle der in Hybrid-Straßenfahrzeugen üblichen Batterien liefert ein elektrischer Schwungradspeicher, der im Innenraum neben dem Fahrer untergebracht ist, die Energie für die Elektromotoren. © Hersteller
911 GT3 R Hybrid Rennwagen Schwungradspeicher
Die Energie kann zum Beschleunigung in der Kurve oder zum Überholen benutzt werden. © Hersteller
911 GT3 R Hybrid Rennwagen Schwungradspeicher
Intelligente Performance von Porsche - der 911 GT3 R Hybrid © Hersteller

Erwartet wird auch der 440 PS starke und rund 300 km/h schnelle Porsche 911 GT3 Cup S, den das Team Dutt Motorsport im diesjährigen ADAC-GT-Masters einsetzt. Fahrer Oliver Strasser wird vor Ort sein und Fragen rund um das Rennfahrzeug beantworten. Daneben wird eine Pützer Elster B am Treffen teilnehmen. Sie war das erste in nennenswerter Stückzahl gebaute deutsche Motorflugzeug nach dem Zweiten Weltkrieg und wurde mit Unterstützung des Porsche-Museums umfangreich restauriert. Seit Sommer 2010 ist sie als offizieller „fliegender Botschafter“ des Museums auf Flugtagen zu sehen.

Zwischen dem Museum des Sportwagenherstellers und der auf dem Flugplatz Heubach stationierten „Elster“ von Pilot und Halter Jürgen Gassebner besteht ein enger historischer Bezug: In dem Flugzeug-Typ wurde Ende der 50er-Jahre der Porsche-Flugmotor Typ 678 erprobt.

Initiator des Treffens ist Uwe Sauter, der als Experte für Wartung und Instandhaltung des legendären Flugzeug-Triebwerks vom Typ PFM3200 weltweit gilt. Die Veranstaltung beginnt um 10.30 Uhr und endet gegen 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

(ampnet/jri)

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