Praktisch und sperrig: Fahren mit Radanhänger üben

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Wer Kinder im Fahrradanhänger mitnimmt, sollte geübt sein. Das hohe Gewicht des Anhängers kann sich etwa beim Anfahren und Lenken bemerkbar machen. Foto: Tobias Hase

Das Fahren mit einem Fahrradanhänger für Kinder ist anfangs sehr ungewohnt. Denn mit dem zusätzlichen Gewicht im Gepäck verändert sich spürbar das Fahrgefühl. Auch nimmt das Gespann mehr Platz auf der Straße ein. Eltern starten daher am besten nicht ohne Training.

Berlin (dpa/tmn) - Eltern sollten das Fahren, Lenken und Bremsen mit einem Fahrradanhänger zuerst ohne Kinder üben. Dazu werden einfach entsprechend Gewichte in den Anhänger gelegt, erläutert die Deutsche Verkehrswacht (DVW).

Das Training ist zum einen notwendig, weil die Gespann-Situation und die Breite des Anhängers gerade bei schmalen Radwegen, beim Rangieren oder bei Gegenverkehr hinderlich sein können. Zum anderen verlängert sich der Bremsweg und bei einer Vollbremsung kann das Hinterrad des Drahtesels aus der Spur ausbrechen. Außerdem macht sich das hohe Gewicht des Anhängers beim Anfahren oder Bergauffahren bemerkbar.

Für die Sichtbarkeit des Anhängers bei Dunkelheit und schlechten Lichtverhältnissen darf eine funktionierende Beleuchtung am Anhänger nicht fehlen. Die DVW rät zu zwei weißen Front- und zwei roten Schlussleuchten. Entweder nimmt man Batterieleuchten oder man verbindet die Anhängerleuchten mit dem Dynamo des Zugfahrrads. Ein Wimpel in einer auffälligen Farbe an einer langen Stange macht andere Verkehrsteilnehmer auf den Anhänger aufmerksam. Außerdem sollten Kinder nicht nur korrekt angeschnallt sein, sondern den Angaben zufolge unbedingt auch passende Helme tragen.

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