Prima Klima auch im Hochsommer

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Unangenehme Gerüche: Klimaanlagen müssen regelmäßig gewartet werden. 

Klimaanlagen sind im Sommer ein willkommener Begleiter im Auto. Allerdings nimmt die Leistung der Klimaanlage durch den schleichenden Kühlmittelverlust von jährlich fast zehn Prozent allmählich ab, wodurch die Temperaturen besonders an heißen Sommertagen ansteigen können.

Der Kühlmittelverlust kann auf Dauer dazu führen, dass der Kompressor nicht mehr ordentlich geschmiert wird und dadurch so starkem Verschleiß unterliegt, dass ein teurer Austausch nötig ist, warnt Vergölst. Außerdem verschleiße auf Dauer auch der Trockner, der dem Kältemittel die schädliche Feuchtigkeit entzieht, um andere Teile der Klimaanlage vor Korrosion zu schützen. Und nicht zuletzt bestehe die Gefahr, dass sich die Klimaanlage ohne Wartung früher oder später in eine „ungesunde Keimschleuder“ verwandelt.

Klimaanlagen bieten oft ideale Bedingungen für Bakterien, Pilze und andere Mikroorganismen. Denn zum einen ist es in ihrem Inneren dunkel und oft warm, zum anderen entsteht durch den Betrieb auch Kondenswasser. In der Regel bilden sich die schädlichen Organismen in der Verdampfereinheit und werden von der Lüftung im gesamten Fahrzeuginneren verteilt. „Wenn beim Einschalten der Klimaanlage die Augen zu tränen beginnen oder es anfängt, modrig zu riechen, hilft meist nur noch eine Desinfektion oder gründliche Reinigung der Klimaanlage und des Innenraums, um sämtliche Bakterien, Keime und Pilze abzutöten“, erklärt Vergölst. (ampnet/nic)

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