Elektronische Sofortkasse

Verkehrssünder können künftig per EC-Karte zahlen

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In Zukunft können Bürger in Bayern bei Polizei und Finanzämtern bargeldlos zahlen.

Bayern kassiert Raser in Zukunft unkompliziert ab: Autofahrer brauchen kein Bargeld mehr um ihren Bußgeld vor Ort zu bezahlen. Eine EC-Karte genügt.

Bargeldlos zahlen bei Polizei und Finanzämtern: Finanzminister Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann (beide CSU) geben am Freitag (12.30 Uhr) in Nürnberg die Bezahlung mit EC- und Kreditkarte für die gesamte Staatsverwaltung frei.

Wenn Autofahrer beispielsweise geblitzt und sofort danach angehalten werden oder Radfahrer bei einer Kontrolle kein Licht dabei haben, können sie die fällige Strafe künftig gleich per Karte zahlen.

Bei verschiedenen Pilotverfahren seien Sicherheit und Zuverlässigkeit der Bezahlverfahren geprüft worden. Polizei sowie Vollzieher der Finanzämter und ausgewählte Ämter für Digitalisierung, Breitband und Vermessung setzten Lesegeräte für EC-Karten zum Test ein. Das elektronische Bezahlen sei künftig in allen Ressorts möglich, sofern es wirtschaftlich sinnvoll ist.

Der Bußgeld-Katalog für Temposünder

Bußgeld für Temposünder
Verwarnungsgeld, Bußgeld, Punkte oder Fahrverbot - Temposünder müssen mit einer Strafe rechnen. © dpa
Bußgeld für Temposünder
Wer in der Stadt 70 km/h zu viel auf dem Tacho zahlt 680 Euro, kassiert vier Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot.  © dpa
Bußgeld für Temposünder
Der Bußgeld-Katalog © dpa
Bußgeld für Temposünder
Der Bußgeld-Katalog © dpa
Bußgeld für Temposünder
Das Geld liegt auf der Straße: Kritiker halten viele Radarfallen, besonders außerhalb von Gefahrenstellen, für Abzocke. „Bundesweit erwarten Kommunen für 2013 Blitzer-Einnahmen von mehr 600 Millionen Euro“, so Torsten Florian Singer, Sprecher der Initiative gemeinsam gegen Blitzerabzocke.   © Initiative gemeinsam gegen Blitzerabzocke
Uhu
Tausende Autofahrer sind 2012 auf einer Eifeler Landstraße in eine Radarfalle gerauscht und wurden bestraft. Eine Tempo-Sünderin klagte zwar erfolgreich gegen die Radarfalle, doch zum Schutz der nachtaktiven Uhus, die in Felsen an der Straße leben, gilt für Autofahrer mit Einbruch der Dämmerung und nachts Tempo 50 und tagsüber Tempo 70. © dpa
Das Warnen vor stationären Radarfallen ist nach der Straßenverkehrsordnung in Deutschland verboten. Auch bei Navigationsgeräte mit Warnfunktion droht eine saftige Strafe. Das Verbot gilt nach Angaben des ADAC für klassische Warngeräte und auch für Navigationsgeräte oder Mobiltelefone, die vor Blitzern warnen.
Das Warnen vor stationären Radarfallen ist nach der Straßenverkehrsordnung in Deutschland verboten. Auch bei Navigationsgeräte mit Warnfunktion droht eine saftige Strafe. Das Verbot gilt nach Angaben des ADAC für klassische Warngeräte und auch für Navigationsgeräte oder Mobiltelefone, die vor Blitzern warnen. © dpa
moderne Blitzer-Anlage
Wer trotz dieses Verbots ein solches Gerät betriebsbereit an Bord hat, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Bußgeld von 75 Euro und vier Punkten in Flensburg rechnen. © dpa
Lichthupe
Das Warnen anderer Verkehrsteilnehmer mittels Handzeichen oder Schildern ist grundsätzlich nicht verboten. Sollten andere Verkehrsteilnehmer aber behindert oder abgelenkt werden, kann die Polizei das Warnen untersagen. Die häufige Praxis, mit der Lichthupe auf Blitzer aufmerksam zu machen, ist allerdings nicht erlaubt und wird mit einem Bußgeld von zehn Euro bestraft. © dpa

dpa

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