Renault beordert Clio in die Werkstatt

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Renault muss beim Clio der Baujahre 2013 und 2014 nachbessern. Foto: Daniel Karmann

Rückruf für den Renault Clio: Weil es zu Schäden an den Bremsschläuchen kommen kann, fordert der Autobauer die Clio-4-Fahrer zu einem Werkstattbesuch auf. In Deutschland sind rund 20 000 Wagen betroffen.

Brühl (dpa/tmn) - Renault ruft weltweit 295 679 Clio zurück. Weil die Radhausverkleidung in den vorderen Kotflügeln unter Umständen nicht korrekt montiert wurde, könne es zu einer Beschädigung der Bremsschläuche kommen.

Fahrer eines Clio 4 erkennen das Problem unter Umständen am Aufleuchten der Warnleuchte für die Bremsflüssigkeit, außerdem kann sich der Bremspedalweg verlängern und die Bremswirkung nachlassen. Potenziell betroffen sind Fahrzeuge, die zwischen dem 5. März 2013 und dem 10. September 2014 in Bursa in der Türkei gefertigt wurden. In Deutschland sind das 19 848 Autos. Kunden werden per Einschreiben gebeten, einen Werkstatt-Termin zu vereinbaren.

Für den Werkstattaufenthalt veranschlagt Renault zwischen 20 Minuten für die einfache Kontrolle und zwei Stunden, falls Teile ausgetauscht werden müssen. Kunden, bei deren Autos Teile getauscht werden müssen, erhalten gegebenenfalls einen Leihwagen, die Reparatur ist kostenlos.

Die Zeitschrift "kfz-betrieb" hatte zunächst in ihrer Online-Ausgabe über den Rückruf berichtet, der eine Erweiterung eines Rückrufs vom September 2014 darstellt. Damals waren weltweit rund 400 000 Fahrzeuge betroffen, gut 20 000 davon in Deutschland.

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