Mazda 3: Kompaktwagen bleibt gegenüber seinem Vorgänger preislich unverändert

Schick, sportlich, kompakt

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Kompakt: Lange Motorhaube, schwungvolle Seitenlinie, knackiges Heck – das Erscheinungsbild des Mazda 3 ist stimmig.

Ein Stuhl ist nicht nur zum Sitzen und ein Auto nicht nur zum Fahren da. Auch Gebrauchsgegenstände können von anziehendem ästhetischem Reiz sein.

Ilkuo Maeda, der Chefdesigner von Mazda, verleiht nicht nur unbeweglichen Möbelstücken den Ausdruck von energiegeladener Bewegung, sondern auch dem neuen Mazda 3.

Mit der langen Motorhaube, dem steil stehenden Kühlergrill, der schwungvollen Seitenlinie und nicht zuletzt dem knackigen Heck demonstriert die japanische Antwort auf den Golf, wie apart ein Wagen der Kompaktklasse aussehen kann. Der probeweise Einstieg nach hinten gelingt mühelos, trotz der stylischen und früh nach unten verlaufenden Dachlinie wird einem im Fonds kein Haar gekrümmt. Vorne gibt es für den Beifahrer dann wenig griffbereiten Platz für die eigenen Kleinigkeiten, wenn die Fahrerin schon ihr Handy, den Schlüssel, den Lippenstift und ihre Wasserflasche einsortiert hat. Dann bleibt noch die Box unter der Armlehne. Das Roadbook in Din-A-4-Format muss in jedem Fall zwischen Sitz und Mittelkonsole rutschen, in die Tür passt nur eine Wasserflasche.

Auf dem Armaturenbrett fühlen wir weich unterschäumte Flächen; hochwertiger Kunststoff und Chromringe im überwiegend schwarz gehaltenen Innenraum sorgen für ein hochwertiges Ambiente. Das überarbeitete Bediensystem mit zentralem Dreh-Drücksteller dient zum Ansteuern der Funktionen des Infotainment – und Kommunikationssystems. Nach kurzem Eingewöhnen tauchen auf dem neuen 7-Zoll-Display die zusätzlich auch über Sprachbefehl oder Touchscreen abrufbaren Informationen auf. In der Ausstattung Sports Line dominiert im Cockpit konsequenterweise der Drehzahlmesser im klassischen Rundinstrument über die kleine Digitalanzeige für die Geschwindigkeit. In den anderen Ausstattungslinien ist es genau umgekehrt.

An Motoren stehen aus dem Skyaktivprogramm ein neuer 1,5 Liter Benziner mit 100 PS, ein Zweiliter Benziner mit 120 PS und 165 PS sowie einen 2,2 Liter Selbstzünder mit 150 PS zur Wahl. Der kleinere Zweiliter Benziner will ordentlich geschaltet werden. Kein Problem mit der butterweichen und sehr exakten Sechsgangschaltung mit ihren kurzen Wegen. Die präzise Lenkung mit ordentlicher Rückmeldung und ein sportlich abgestimmtes Fahrwerk sorgen auf der kurvenreicher Strecke im Hinterland von Barcelona eine für eine ordentliche Portion Fahrspaß an Bord. Fast unglaublich, aber der Einstiegspreis für den schicken Kompakten bleibt gegenüber dem Vorgänger unverändert und startet bei 16 990 Euro.

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