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Schild sorgt für Rätselraten: Was steckt hinter dem Verkehrszeichen mit den schwarz-weißen Symbolen?

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Das Verkehrszeichen für autonomes Fahren zur Nutzung für automatisiertes- und vernetztes Fahren im digitalen Testfeld in Südbayern.
Das Verkehrszeichen für autonomes Fahren zur Nutzung für automatisiertes- und vernetztes Fahren im digitalen Testfeld in Südbayern. © R. Schmiegelt/Future Image/Imago (Archivbild)

Rund um das Autobahndreieck Holledau auf der A9 und der A93 dürften sich viele Autofahrer über die runden, schwarz-weißen Verkehrsschilder gewundert haben.

So mancher Autofahrer mag sich über die runden, schwarz-weißen Verkehrsschilder schon gewundert haben, die rund um das Autobahndreieck Holledau auf der A9 und der A93 platziert wurden. Was hat es mit diesen Schildern mit den schwarz-weißen Symbolen auf sich? „Insgesamt 13 der sogenannten Landmarkenschilder können aufmerksame Verkehrsteilnehmer auf der A9 zwischen der Anschlussstelle Pfaffenhofen und dem Autobahndreieck Holledau sowie auf der in Richtung Regensburg abzweigenden A93  finden. Zwischen jedem Schild liegen 2,5 Kilometer“, berichtet das Portal efahrer.chip.de (Stand: 2. Mai).

Rundes Schild mit schwarz-weißen Symoblen an der Autobahn

Die Experten liefern zu dem ungewöhnlichen Verkehrszeichen gleich die passende Erklärung. So handelt es sich dem Portal zufolge um Standortmarkierungen für selbstfahrende Autos. „Die Tafeln mit den schwarz-weißen Symbolen haben für menschliche Verkehrsteilnehmer keine Bedeutung. Den fahrerlosen Autos helfen sie jedoch dabei, ihren exakten Standort zu bestimmen.“

Verkehrszeichen für autonomes Fahren im digitalen Testfeld in Südbayern

Schon seit längerem gibt es ein Pilotprojekt auf der A9 zwischen München und Ingolstadt: IT-Unternehmen, Autohersteller und Telekommunikations-Firmen erforschen im Realbetrieb, wie automatisiertes und vernetztes Fahren funktionieren kann, wie BR.de bereits 2016 berichtet hatte. Die Einführung der neuen Verkehrsschilder gehe mit dem Pilotprojekt „Digitales Testfeld Autobahn“ (DTA) einher, hieß es nun in einem Bericht auf Nordbayern.de (Stand: 6. April). Das Projekt sei im September 2015 auf der A9 in Bayern eingerichtet worden, um dort moderne und zukunftsweisende Systeme und Technologien im Realverkehr zu erproben. „Warum genau die A9 ausgewählt wurde, ist mit ihrer Beschaffenheit zu begründen“, berichtet das Portal: „Mit Hügellandschaft, Kurven und wechselnden Fahrspuren bietet die A9 die idealen Voraussetzungen für eine Teststrecke.“ Mit diesen Schildern sollen dem Bericht zufolge „automatisierte Fahrzeuge zusammen mit der zentimetergenauen Karte und Sensoren ihren exakten Standort selbstständig bestimmen können“.

Auch ein Verkehrszeichen zum Überholverbot von einspurigen Fahrzeugen sorgte jüngst für Gesprächsstoff – dabei ist das Schild wahrlich nicht ganz neu. Erfahren Sie hier, was es damit auf sich hat. (ahu)

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