Schräger Vogel

Schwan legt Verkehr auf der Autobahn lahm

+
Ein Schwan auf der Autobahn A1 Richtung Hamburg hält Polizei zwei Stunden auf Trab. 

Am frühen Montagmorgen hat ein Schwan auf der Autobahn A1 Richtung Hamburg Einsatzkräfte der Polizei Bremen über zwei Stunden lang auf Trapp gehalten. Dafür musste der Verkehr zeitweise ruhen.  

Ein aufmerksamer Autofahrer meldete um 7.21 Uhr, laut Polizeibericht, einen Schwan auf der Autobahn A1 auf der Höhe der Anschlussstelle Hemelingen.

Unbeeindruckt vom Verkehr tapste der Wasservogel dort herum, sah sich die vorbeifahrenden Fahrzeuge neugierig aus nächster Nähe an.    

Mit vereinten Kräften gelang es mehreren Polizeibeamte dann, den Schwan von der Autobahn zu verscheuchen.

Allerdings war der Erfolg nicht von langer Dauer. Der Vogel hatte es sich zwar auf einem Grünstreifen in der der Autobahnauffahrt der Anschlussstelle gemütlich gemacht, doch von dort aus hatte er keinen Blick mehr auf die Autos. So versuchte das Tier erneut, auf die Autobahn zu gelangen.

Erst mit der Hilfe von Mitarbeitern des Bremer Tierheims konnte der Schwan um 9.42 Uhr unbeschadet in Gewahrsam genommen werden. Während der Rettungsaktion musste die Autobahn A1, so die Polizei Bremen, zeitweise sogar komplett gesperrt werden.

"Unerfüllte Liebe"

Dass Schwäne sich zu Objekten hingezogen fühlen, kann vorkommen. Höckerschwan “Schwani“ (8) aus dem Münsterland schwärmte beispielsweise sechs Jahre lang für einen blauen Traktor, bis er sich in eine Nilgans verliebte. Die Trauerschwänin "Petra" wurde bundesweit bekannt, weil sie sich in ein Tretboot verliebte.

Kurios: So tierisch kann ein Stau sein

Kurios: So tierisch kann ein Stau sein

pol/ml

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.