Fahren verboten

Miet-Polizeiauto soll Einbrecher abschrecken

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Schweizer Methode gegen Einbrecher: Polizeiauto zum Mieten soll vor Urlauber vor Diebstahl schützen.

Urlaubszeit ist Einbruchszeit - unter diesem Motto hat sich ein Schweizer Autohaus etwas ganz Pfiffiges einfallen lassen: einen falschen Streifenwagen. Das Polizeiauto soll Diebe vertreiben.

Alarmanlage, Fenstersicherung oder Sicherheitstürschlösser - es gibt zahlreiche Mittel, seine Wohnung vor Einbrechern zu schützen. Nun gibt es einen Schreck-Attrappe, die bei ungebetenen Gästen schon beim ersten Anblick Fluchtinstinkte auslösen soll: ein falsches Polizeiauto.

Auf dem Dach ist ein Blaulicht angebracht, an Flanken, Heck und Front prangt das Wort Polizei. Neonfarbene Reflektoren im Streifenlook runden den Täuschungs-Look perfekt ab.

"Keine Lust auf Einbrecher? Verweilen Sie bald in den Ferien? Buchen Sie unser hauseigenes Polizei-Auto. Wir parkieren es in der gewünschten Zeit auf Ihrem Hausplatz." Mit diesem Text wirbt das Schweizer Autohaus Brirrer Sursee auf seiner Webseite für den Einsatz seines falschen Streifenwagens. Der Preis für eine Woche Einbrecherschutz kostet 250 Franken, also fast 200 Euro.

Die Polizei vor Ort hat nichts gegen das Fahrzeug einzuwenden. Allerdings gibt es Zweifel, ob das Auto wirklich eine abschreckende Wirkung auf Diebe haben könnte, wenn das falsche Polizeiauto tagelang bewegungslos auf einem Parkplatz steht.

Das Fahren des Miet-Polizeiautos ist nämlich verboten. Erlaubt ist nur das Parken - und das nur auf einem privaten Grundstück. Soll der falsche Streifenwagen zum Einsatz kommen, muss das Autohaus den Wagen vor Ort auf einem Transporter anliefern.

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