Automobilausstellung IAA

Showtime in Frankfurt

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Die S-Klasse für zwei: Das Concept S-Class Coupé mit 455 PS – eines von vielen Fahrzeugen, das die Besucher anlockte.

Die IAA in Frankfurt, mit einer Million erwarteten Besuchern und mehr als 1000 Ausstellern eine der bedeutendsten Automessen der Welt, wirbt in ihrem 65. Jahr mit einer Show der Superlative. Am 12. September eröffnet, steht sie elf Tage lang im Blickpunkt der Autofans.

Die Trends in diesem Jahr: Junge Käufer sollen mit Internet und dem Einzug von Social Media ins Auto gelockt werden, Elektroantriebe werden langsam bezahlbar und viele Studien locken mit Visionen für die nahe und fernere Zukunft. „Die IAA ist auch in schwierigen Zeiten ein Stabilitätsanker“, betont Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie. Als Veranstalter der IAA zeigt er sich zuversichtlich. Während in Europa der Absatz eher schleppend läuft, ist der Optimismus für die USA, China und Russland zumindest für die Premiumhersteller gerechtfertigt.

Einer von ihnen brennt in diesem Jahr ein Brillantfeuerwerk ab. Wie in jedem Jahr stellt Mercedes mit dem seriennahen großen S-Coupé eine aufsehenerregende Studie in den Mittelpunkt seines Messeauftritts. Daneben feiern die Schwaben die neue S-Klasse mit ihren zahlreichen Innovationen bei Komfort, Sicherheit und Effizienz als das beste Auto der Welt und die Weltpremiere des GLA als das erste kleine SUV der Marke.

Der VW-Konzern empfängt seine Besucher mit der Weltpremiere des E-Up, dem ersten serienmäßigen Elektroauto von VW, das mit einer Ladung Strom bis zu 160 Kilometer schaffen und 26 900 Euro kosten soll. Eine Benchmark ganz andere Natur setzt der Porsche 918 Spyder Hybrid, der mit 345 km/h in der Spitze der Super-Sportler im Konzern, mit angegebenen 3,3 Litern Normverbrauch der sparsamste Serienporsche, aber mit 768 026 Euro nicht wirklich preiswert ist.

Beim französischen Nachbarn Peugeot bringt der neue 308, Hoffnungsträger in der Kompaktklasse, jetzt 140 Kilogramm weniger auf die Waage, ist zwei Zentimeter kürzer und knapp vier Zentimeter flacher als das bisherige Modell. Das Kofferraumvolumen steigt auf 470 Liter. Die Benziner starten bei 16 450 Euro, die Selbstzünder bei 19 550 Euro. Eine Weltpremiere feiert der Peugeot RCZ R, der mit seinen 270 PS stärkster Peugeot in Serie ist.

Besonders stolz ist BMW auf seinen Einstieg in die Elektromobilität mit dem i3 und und dem i8. Mit ultraleichter Karbon-Karosserie schafft der i3 bis zu 200 Kilometer Reichweite. Er startet mit 34 950 Euro.

Futuristisches Design

Als besondere Überraschung präsentiert Opel das 4,69 Meter lange viersitzige Monza Conzept-Car mit futuristisch anmutendem modularem Design, bei dem die Wahl der Motorisierung flexibel ist. Für die IAA haben sich die Rüsselsheimer exemplarisch für einen Elektroantrieb mit CNG-Reichweitenverlängerer entschieden. Ob die Flügeltüren sich bis in ein Serienfahrzeug durchsetzen lassen, steht zu bezweifeln, auf jeden Fall entführt Opel dahinter im Inneren des Monza-Conzepts in eine neue Welt voller hochmoderner LED-Projektionstechnologie. (von Solveig Grewe)

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